Von „Herbie“ bis „Bumblebee“
K.I.T.T. kostet 1.011 Euro: Die Versicherung für Filmautos im Vergleich
06.03.2026 – 16:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Vom Turbo-Pontiac bis zum magischen Käfer: Ein Vergleichsportal zeigt, was die Absicherung der berühmten Leinwandflitzer kosten würde.
Dieses Auto hatte Extras, von denen viele Menschen heute noch träumen. K.I.T.T., bekannt aus der Kult-Fernsehserie „Knight Rider“, konnte sprechen, Geschwindigkeiten von bis zu 480 Kilometer pro Stunde erreichen und per Turbo Boost über Hindernisse springen. Doch für die Versicherung eines Pontiac Firebird Trans Am müssen Besitzer deutlich mehr zahlen als für andere berühmte Film- und TV-Fahrzeuge.
Für insgesamt fünf Filmfahrzeuge hat das Vergleichsportal Verivox die Versicherungskosten ausgerechnet. Maßstab sind die günstigsten Tarife für einen 45-jährigen Berliner (Schadenfreiheitsklasse 14) mit einer jährlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometern.
Für den Trans Am, auf dem K.I.T.T. basiert, müsste dieser Berliner laut Berechnung insgesamt 1.011 Euro im Jahr für seine Versicherung zahlen. Angemerkt sei an dieser Stelle: Basis der Berechnung war ein handelsüblicher Trans Am. Sonderausstattungen wie Sprechfähigkeit, Künstliche Intelligenz und weitere von K.I.T.T.s Fähigkeiten sind derzeit nicht versicherbar.
Günstiger käme hingegen „Bumblebee“ aus den Transformer-Filmen davon. Der Chevrolet Camaro (2009er-Modell) kostet den Muster-Berliner 916 Euro im Jahr. Da „Bumblebee“ über das Autoradio mit dem Fahrer spricht, wäre hierfür ein Tarif notwendig, der dieses zum Neupreis versichert. Dieser kostet – mit weiteren Extras – zusätzliche 457 Euro.
Mit 239 Euro im Jahr wäre eine Versicherung für den Film-Käfer „Herbie“ hingegen ein echtes Schnäppchen. Damit wäre der Schutz 321 Euro günstiger als bei einem Golf VIII. Aljoscha Ziller, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH, rät hier zum Abschluss einer Oldtimer-Versicherung: „Mit einer Oldtimer-Versicherung sind ältere Fahrzeuge günstiger und mit einer höheren Deckungssumme versichert.“ Zugleich gebe es striktere Bedingungen. „Das Auto muss in einem originalen und guten Zustand sein, was Besitzer mit einem Gutachten belegen müssen, sie dürfen eine geringe Jahresfahrleistung nicht überschreiten und nicht im Alltag genutzt werden.“
Die Absicherung eines Mini Cooper, bekannt aus dem Actionfilm „The Italian Job“, ist ab einem Jahresbeitrag von 475 Euro möglich. Im Film wird den Kleinwagen einiges abverlangt: Sie rasen durch U-Bahnschächte und einen Bahnhof. Eine Vollkasko mit hoher Deckungssumme (mindestens 100 Millionen Euro) ist hier unerlässlich.
Große Beliebtheit bei Tuning-Fans genießt auch die „Fast & Furious“-Filmreihe. Für die Versicherung des Mitsubishi Eclipse, den Hauptdarsteller Paul Walker im ersten Film der Reihe fährt, kostet der Rundumschutz 592 Euro im Jahr – eine Sonderausstattung von 10.000 Euro inklusive. Doch Vorsicht: Illegale Fahrzeugrennen sind im Versicherungsschutz nicht inbegriffen.
Generell gilt: Bauliche Veränderungen müssen dem Versicherer stets gemeldet werden. Bei Verstößen kann der Versicherer die Leistungen kürzen. Auch eine Vertragskündigung oder Prämiennachforderungen sind denkbar.








