Die erste Szene mit Jutta Speidel zeigt sie beim Umziehen im Gebüsch. Nur mit einer Unterhose bekleidet, steht der Teenager vor der Kamera. Eine Szene, die es heute so nicht mehr geben dürfte.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat sich öfter mit der Reihe befasst. Indiziert aufgrund des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) sind heute noch fast alle 13 Teile. Die Gremien monierten „vornehmlich die Verknüpfung von Sex und Gewalt“.
Die Schauspielerin blickt dennoch positiv auf ihren Auftritt zurück. „Ich bin aus heutiger Sicht sehr froh, wie experimentierfreudig wir arbeiten durften. Nichts davon hat mir geschadet. Es hat meinen Kopf frei gemacht, meinen Horizont erweitert“, sagte sie 2023 der „Bild“-Zeitung. Dem „Spiegel“ verriet sie zudem einmal ihre Gedanken während der Dreharbeiten: „Hoffentlich kriegt meine Mutter nicht heraus, in was für einem Episodenfilm ich da mitgespielt habe.“
Auch heute noch ist Jutta Speidel in der Schauspielbranche aktiv. Zuletzt war sie in der ARD-Erfolgsserie „Tage, die es nicht gab“ an der Seite von Diana Amft, Franziska Weisz, Jasmin Gerat und Franziska Hackl zu sehen.
In der „Schulmädchen-Report“-Reihe spielten auch Stars wie Sascha Hehn, Lisa Fritz, Ingrid Steeger und Heiner Lauterbach mit. Letzterer sagte der „Bild“ mal: „Ich habe Porno-Filme synchronisiert, ich habe ‚Schulmädchen Report‘ gespielt – das sind Jobs. Wir müssen alle unser Geld verdienen. Ich finde es idiotisch, zu sagen: Das ist unter meinem Niveau.“
