Kletterunfall in Bayern
Ast durchbohrt Körper von Zwölfjährigem
10.03.2026 – 17:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Unter einem dramatischen Einsatzstichwort werden Rettungskräfte zu einem zwölfjährigen Jungen alarmiert. Vor Ort bewahrheiten sich die Befürchtungen.
Ein zwölf Jahre alter Junge ist im bayerischen Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) von einem Ast durchbohrt worden. Das Unglück geschah bei einem Kletterunfall am Montag, wie die Polizei mitteilte. Der Junge kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Lebensgefahr soll nicht bestehen.
Der Junge sei zuvor auf einem rund zwei Meter hohen Maschendrahtzaun gesessen, erläuterten die Ermittler. Dort habe er ohne Fremdeinwirkung das Gleichgewicht verloren und sei heruntergefallen. Unter ihm befanden sich laut Polizei Sträucher, von denen ein Ast den Jungen durchbohrte.
Die Freiwillige Feuerwehr in Freilassing teilte auf Facebook weitere Details zu dem Einsatz mit. Das Einsatzstichwort „Ast steckt im Bauch“ sei „dramatisch“ gewesen, teilten die Retter mit. Als die Feuerwehr am Ort des Geschehens eingetroffen sei, hätten Ersthelfer des Rettungsdienstes den Ast bereits ober- und unterhalb des Körpers abgeschnitten. Die Feuerwehrleute entfernten schließlich weiteres Gestrüpp, „so dass der junge Patient schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte“. Damit sei der Einsatz für die Feuerwehr beendet gewesen, hieß es.
Der Junge hatte nach Angaben der freiwilligen Feuerwehrleute offenbar versucht, beim Spielen auf einen Baum zu klettern. Dann sei er abgestürzt und mit dem Bauch auf den hochstehenden Ast gefallen.
