Abenteuer enden tödlich

Zwei Deutsche in den Bergen vermisst: trauriges Ende


21.09.2026 – 18:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Wanderwege am Pizol in der Schweiz (Archivbild): Nach einer Gipfelbesteigung verlor sich die Spur einer Wanderin. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK/imago)

Eine 21-Jährige aus Deutschland reist in die Schweizer Berge – und kehrt nicht mehr zurück. Ein 69-jähriger Deutscher verschwindet in den Dolomiten. In beiden Fällen gibt es traurige Neuigkeiten.

Traurige Neuigkeiten in zwei Vermisstenfällen in den Bergen: Sowohl die 21-jährige Hanna S., die in der Schweiz gesucht worden war, als auch der 69-jährige Gottfried M., der in Italien verschwand, sind tot aufgefunden worden. Das bestätigten die jeweils zuständigen Behörden.

Die 21-jährige Hanna S. aus Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt war am Dienstag (15. September) mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Österreich nach Vilters-Wangs im Kanton St. Gallen gereist. Am Mittwoch bestieg sie den Gipfel Garmil am Pizol, welchen sie um die Mittagszeit erreichte. Seitdem bestand kein Kontakt mehr zu der jungen Frau.

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Am Montagnachmittag dann der Fund: Einsatzkräfte entdeckten die Deutsche leblos in dem Gebiet, in dem sie zuletzt gesehen worden war, wie ein Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen t-online bestätigte. Hinweise auf eine Dritteinwirkung gebe es nicht.

Deutscher nach Suchaktion in Südtirol tot aufgefunden

Auch in einem anderen Fall endete eine Suchaktion ohne das erhoffte Ergebnis: Seit Freitagmorgen galt der 69-jährige Gottfried M. in Italien als vermisst. Er hatte am Donnerstagmorgen seine Unterkunft verlassen und war mit dem Bus zum Pragser Wildsee gefahren. Dort verlor sich seine Spur.

Am Sonntag wurde der Deutsche schließlich im Bereich der Grünwaldalm leblos aufgefunden, wie das Portal „stol.it“ berichtete. Jede Hilfe kam zu spät. Die Umstände des Todes werden laut dem Bericht untersucht.

Vermisst in den Alpen: Weiterer Fall liegt einen Monat zurück

In einem anderen Vermisstenfall in den Bergen gibt es hingegen seit einem Monat keine Gewissheit. Der 61-Jährige war am 26. August zum letzten Mal in einem Hotel in Oberstdorf gesehen worden. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte, dass sich der Mann im Kleinwalsertal aufgehalten haben könnte, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte. Der als Einzelgänger geltende Mann sei auf Medikamente angewiesen und möglicherweise in einer hilflosen Lage, hieß es damals. Sein Schicksal ist ungewiss.

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