Olympia-Bewerbung
Klopp bietet sich als Botschafter für deutsche Sommerspiele an
23.02.2026 – 09:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Jürgen Klopp will sich persönlich für Olympische Spiele in Deutschland einsetzen. Der ehemalige Fußballtrainer hat eine große Hoffnung.
Der ehemalige Fußballtrainer Jürgen Klopp will sich als Botschafter für Olympische Spiele in Deutschland engagieren. „Was auch immer ich tun könnte, damit Deutschland die Olympischen Spiele bekommt, wäre ich bereit zu machen“, sagte der 58-jährige Red-Bull-Fußballchef beim „Ball des Sports“.
Klopp besuchte in der vergangenen Woche mehrere Veranstaltungen bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Eine erfolgreiche Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 könnte seiner Ansicht nach einen gesellschaftlichen Mehrwert bringen. „Ich würde gern erleben, was so eine kollektive Vorfreude in unserem Land auslösen kann. Es geht um ein positives Ziel in einer Zeit, wo man das Gefühl hat, es macht nicht richtig Spaß, über die Zukunft nachzudenken“, erklärte der frühere Coach von Mainz 05, Borussia Dortmund und dem FC Liverpool.
Die ehemalige Schwimm-Olympionikin Franziska van Almsick unterstützt die Idee einer deutschen Olympia-Bewerbung. „Das würde der Gesellschaft guttun. Die Frage ist, ob man das kann, weil wir ganz viele andere Probleme haben im Moment“, sagte die 47-Jährige. Deutschland habe in den vergangenen Jahren „viel Federn gelassen“ und könne sich nun zeigen.
Schwimm-Olympiasieger Michael Groß betonte einen weiteren Aspekt: „Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung ist der Sport extrem wichtig für die jüngeren Menschen, um zu merken, dass man etwas leisten kann, ohne am Handy zu sein“, fügte Schwimm-Olympiasieger Michael Groß als weiteren Vorteil hinzu.
Die Bundesregierung steht hinter den Olympia-Plänen. „Unser Land will und braucht diese Spiele. Wir wollen sie nutzen als kräftigen Anstoß für Veränderungen im Sport und darüber hinaus“, betonte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU). Die Entscheidung über eine deutsche Bewerbung soll im Herbst dieses Jahres fallen. Die Bundesregierung gehe dafür „jetzt all in“, bekräftigte Schenderlein.











