Er soll gegen Bergamo spielen

Blitzcomeback? Das ist Bayerns Torwartplan


17.03.2026 – 09:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Jonas Urbig (l.) und Manuel Neuer: Beide Torhüter werden wohl am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Jonas Urbig (l.) und Manuel Neuer: Beide Torhüter des FC Bayern sind derzeit angeschlagen. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)

Bayerns Torwartsituation ist dramatisch: Alle vier Keeper waren oder sind verletzt. Nun gibt es aber einen klaren Plan für das Spiel gegen Bergamo.

Wer steht am Mittwochabend (21 Uhr im Liveticker bei t-online) im Achtelfinalrückspiel gegen Atalanta Bergamo im Tor des FC Bayern? Diese Frage bestimmt seit Tagen die Schlagzeilen rund um den Rekordmeister. Der Grund dafür ist eine Verletzungsmisere auf der Torwartposition, die es bei den Münchnern in dieser Form noch nie gab.

Stammtorhüter Manuel Neuer fällt nach einem Muskelfaserriss in der Wade, den er im Spiel gegen Gladbach (4:1) erlitt, ohnehin bereits seit Anfang März aus. Im Hinspiel in Italien (6:1) hatte dann auch noch Neuers etatmäßiger Vertreter Jonas Urbig nach einem Zusammenprall in den Schlusssekunden eine Gehirnerschütterung zugezogen. In der Partie am Samstag in Leverkusen hatte dann auch noch Bayerns Nummer drei, Sven Ulreich, einen Muskelbündelriss in den Adduktoren davongetragen.

Da mit dem 19 Jahre alte Leon Klanac auch noch der vierte Torhüter aufgrund einer Oberschenkelverletzung derzeit fehlt, spitzte sich die Situation für die Bayern weiter zu. Und zwar derart, dass ein Einsatz des erst 16 Jahre alten U19-Torhüters Leonard Prescott gegen Bergamo in Erwägung gezogen wurde. Der im Profibereich ebenfalls noch komplett unerfahrene Jannis Bärtl (19 Jahre) trainierte als mögliche Alternative ebenfalls bei den Profis mit.

Wie t-online erfuhr, verfolgt der FC Bayern aber einen anderen Plan für die Champions-League-Partie gegen Bergamo. Nachdem Urbig am Montag wieder ins Training einsteigen konnte, ist die Hoffnung der Münchner groß, dass der 22-Jährige nach seiner Gehirnerschütterung wieder am Mittwoch im Tor stehen kann. Noch steht aber weiter ein kleines Fragezeichen hinter seinem Einsatz.

Die Verantwortlichen und allen voran Chefcoach Vincent Kompany wollen zunächst abwarten, wie sein Körper auf die Trainingsbelastung reagiert. Sofern es keine medizinischen Bedenken gibt, wird Urbigs Einsatz aber als Optimallösung erachtet. Der Neuer-Vertreter wird auch am Dienstag beim Abschlusstraining erwartet. Sollte auch das positiv verlaufen, wird er gegen Bergamo ins Tor zurückkehren.

Ein Blitzcomeback von Neuer ist dagegen ausgeschlossen, obwohl auch der 39-Jährige am Montag bereits wieder Übungen auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße absolvierte. Neuer wird nach t-online-Informationen erst nach der Länderspielpause wieder in den Kader zurückkehren können und damit auch das Heimspiel am Samstag gegen Union Berlin verpassen. Spätestens nach der Länderspielpause dürfte sich die derzeit prekäre Torhütersituation beim FC Bayern aber wieder deutlich entspannen.

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