Drama im Elfmeterschießen
Außenseiter am Boden: Wolfsburg steht im Pokalfinale
05.04.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Sensation im DFB-Pokal der Frauen bleibt aus. Carl Zeiss Jena hat das Endspiel verpasst. Die Thüringerinnen hatten den Favoriten am Rande einer Niederlage.
Die Frauen des FC Carl Zeiss Jena haben in einem Krimi das Finale des DFB-Pokals verpasst. Das Team von Florian Kästner verlor am Ostersonntag gegen den Favoriten VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen mit 4:5. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.
Der Tabellenletzte der Bundesliga lieferte dem elffachen Pokalsieger aus Niedersachsen vor heimischem Publikum ein packendes Duell. Insbesondere Torhüterin Jasmin Janning brachte die Wolfsburgerinnen mit ihren Paraden zur Verzweiflung.
Im Elfmeterschießen war Jena bereits auf der Siegerstraße. Janning wehrte den Versuch von Linneth Beerensteyn ab. Alle anderen Schützinnen brachten den Ball im Tor unter. Dann bekam Felicia Sträßer die Chance, Jena ins Finale zu schießen. Doch die 18-Jährige scheiterte an DFB-Torhüterin Stina Johannes, die im Anschluss auch den Elfmeter von Fiona Gaißer parierte. Smilla Vallotto brachte Wolfsburg mit ihrem verwandelten Versuch letztlich ins Endspiel.
Mit wem es der VfL am 14. Mai in Köln zu tun bekommt, steht noch nicht fest. Am Ostermontag spielen der FC Bayern und die SGS Essen das zweite Final-Ticket aus. Die Münchnerinnen konnten den Titel im vergangenen Jahr gewinnen und damit eine zehnjährige Erfolgsserie der „Wölfinnen“ beenden.
Das Pokalfinale ist auch die letzte Chance für Alexandra Popp auf einen weiteren Titel mit ihrem langjährigen Klub. Die Ex-DFB-Kapitänin spielt seit 2012 in Wolfsburg, gewann mit dem Team sieben Meisterschaften, elfmal den Pokal und zweimal die Champions League. Im Sommer verlässt sie den Verein in Richtung Dortmund. Aktuell fehlt sie dem VfL aufgrund einer muskulären Verletzung.









