„Ich checke das nicht“
Jimi Blue Ochsenknecht wütet über Betrugsberichte
03.03.2026 – 15:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Amtsgericht München hat einen Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht erlassen. Kurze Zeit später meldet sich der 34-Jährige selbst zu Wort.
Zwei Lokale in Graz, eine offene Rechnung von fast 2.000 Euro und ein Strafbefehl vom Amtsgericht München: Jimi Blue Ochsenknecht produziert an diesem Dienstag zahlreiche Schlagzeilen mit einem Vergehen aus dem Jahr 2022. Hier berichtete t-online über den jurisitischen Ärger des 34-Jährigen. Aus dem Bericht geht hervor, dass Ochsenknecht zunächst die Zeche prellte und im Zuge dessen ein Strafbefehl gegen ihn erlassen wurde. Ochsenknecht legte Einspruch dagegen ein, zog diesen dann aber kurz vor der Verhandlung zurück.
Jetzt hat sich der Schauspieler in seiner Instagram-Story zu den Berichten geäußert. In einem Video zeigt er sich wütend und wettert, er habe die offenen Beträge längst beglichen. Es „kursieren mehrere Berichte“, aus denen dieser Umstand nicht hervorgehe. Das empfinde er einfach als „uncool“, so Ochsenknecht. Mit der Presse verbinde ihn „eine Hassliebe“, bilanziert er.
Am 28. März 2022 hatte Ochsenknecht das asiatische Restaurant „Miss Cho“ und die Cocktailbar „Katze Katze“ in Graz besucht und beide Lokale verlassen, ohne zu zahlen. Eine Rechnung von 1.900 Euro blieb zunächst unbezahlt, wann genau Ochsenknecht diese beglich, geht aus dem Strafbefehl nicht hervor.
Doch Ochsenknecht fühlt sich ungerecht behandelt. „Ich habe früher nicht alles richtig gemacht“, räumte er ein. In seiner Instagram-Story erklärte er: „Deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt und nehme die Schuld auf mich, aber versuche, seit letztem Jahr, alles richtig zu machen. Ich arbeite charakterlich, beruflich und finanziell an mir.“
Dass die Angelegenheit nun öffentlich wurde, kann Ochsenknecht nicht nachvollziehen: „Außerdem checke ich nicht, wen es da draußen interessieren sollte – eine 1.900-Euro-Rechnung, die schon längst beglichen ist.“ Und weiter: „Ich habe alles abgezahlt, in kürzester Zeit.“ Laut Ochsenknecht gebe es in der Welt wichtigere Dinge, über die die Medien berichten sollten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ochsenknecht wegen unbezahlter Rechnungen Ärger bekommt. Vergangenes Jahr musste er sich vor dem Landesgericht Innsbruck wegen einer offenen Hotelrechnung von 14.000 Euro verantworten. Am Ende wurde Ochsenknecht zu einer Geldbuße von 18.000 Euro verdonnert. Unter anderem half ihm seine Ex-Partnerin Yeliz Koc im Zuge der Vorwürfe finanziell aus der Klemme.
