Neue Betrugsvorwürfe

Gericht erlässt Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht


Aktualisiert am 03.03.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Wie das Amtsgericht München bestätigt, gibt es einen Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht. Dem 34-Jährigen wird Betrug vorgeworfen.

Wieder Ärger um Jimi Blue Ochsenknecht: Der Schauspieler hat offenbar seine Rechnungen nicht bezahlt. Dies bestätigte eine Gerichtssprecherin des Amtsgerichts München auf Anfrage von t-online. Zuerst berichtete die Münchner „tz“ über die neuen Vorwürfe.

Konkret geht es dabei um zwei nicht bezahlte Rechnungen in zwei Lokalitäten in Graz. Demnach ließ es sich Jimi Blue Ochsenknecht am 28. März 2022 im asiatischen Restaurant „Miss Cho“ schmecken. Zudem war er in der Cocktailbar „Katze Katze“. Beide Lokale in der österreichischen Stadt habe er laut „tz“ verlassen, ohne zu zahlen.

Vom Amtsgericht wurde deshalb ein Strafbefehl gegen ihn erlassen. Ochsenknecht hatte dagegen zunächst Einspruch eingelegt. Da er diesen kurz vor der Verhandlung, die am gestrigen Montag, dem 2. März 2026, hätte stattfinden sollen, zurückzog, ist der Strafbefehl jetzt rechtskräftig. Dem Bericht nach müsse Ochsenknecht 80 Tagessätze zu einer „mittleren zweistelligen“ Höhe zahlen. Vorbestraft sei er aber nicht.

Ochsenknechts Anwalt sagte dem Blatt, dass der Sachverhalt „durch den Strafbefehl schon vor über einem Jahr abgeschlossen“ wurde. Dem fügte er an: „Aufgrund einer fehlerhaften Zustellung legten wir rein vorsorglich gegen den damals unbekannten Strafbefehl zur Prüfung Rechtsmittel ein.“ Inzwischen seien die Rechnungen bezahlt. „Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen.“

Dennoch: Es ist nicht das erste Mal, dass sich Jimi Blue Ochsenknecht durch nicht bezahlte Rechnungen in einen Konflikt mit dem Gesetz bringt. Erst im Sommer des vergangenen Jahres hatte er Zeit in mehreren deutschen Gefängnissen verbracht, nachdem er am Flughafen in Hamburg festgenommen worden war. Der Vorwurf lautete schwerer Betrug. Denn Ochsenknecht hatte 2021 eine Rechnung in Höhe von 14.000 Euro in einem Hotel – ebenfalls in Österreich – nicht bezahlt. Nach der Auslieferung nach Österreich wurde das Verfahren gegen ihn gegen eine Geldbuße von 18.000 Euro eingestellt.

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