Ob eine Pastamahlzeit gesund ist, hängt jedoch nicht nur von der Nudel selbst ab. Häufig stammen viele zusätzliche Kalorien aus der Soße. Besonders gehaltvoll sind etwa Sahnesoßen, ölreiche Pestos und sehr fettreiche Fleischsoßen.
Leichter und nährstoffreicher sind dagegen Tomatensoßen oder Gemüsegerichte, ergänzt durch Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte, Tofu oder mageres Fleisch. Wer seine Soße selbst zubereitet, kann zudem Zucker und Fett besser kontrollieren.
Grundsätzlich ist es möglich, regelmäßig Pasta zu essen. Eine Portion von etwa 100 bis 120 Gramm ungekochter Nudeln pro Mahlzeit gilt als übliche Menge.
Problematisch wird es jedoch, wenn Nudeln sehr häufig und ohne Abwechslung gegessen werden. Dann kann die Ernährung schnell einseitig werden. Studien deuten darauf hin, dass ein sehr hoher Nudelverzehr mit einer geringeren Aufnahme wichtiger Nährstoffe verbunden sein kann.
Mögliche Folgen können sein:
Vor allem helle Nudeln ohne ballaststoffreiche Beilagen können außerdem die Verdauung beeinträchtigen.
Nudeln sind keineswegs ungesund. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung können sie sogar eine wichtige Energiequelle sein. Entscheidend ist jedoch, wie oft und in welcher Form sie verzehrt werden.
Wer Pasta regelmäßig essen möchte, sollte einige Punkte beachten. Empfehlenswert ist es, Vollkornnudeln zu wählen, da sie mehr Ballaststoffe enthalten und länger satt machen. Zudem sollten Nudeln bissfest (al dente) gekocht werden, damit der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Für eine ausgewogene Mahlzeit ist es sinnvoll, Pasta mit viel Gemüse und Eiweißquellen zu kombinieren. Auf sehr fettreiche Soßen sollte man dagegen möglichst verzichten.
Dann spricht auch nichts dagegen, Pasta häufiger zu genießen – selbst mehrmals pro Woche. Für eine gesunde Ernährung bleibt jedoch eines entscheidend: Abwechslung auf dem Teller.
