„Akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin“

Sinner sagt Generalprobe ab – und bangt um US Open

10.08.2026 – 08:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Seinen bislang letzten Auftritt hatte Jannik Sinner im Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev. (Archivbild) (Quelle: Ben Whitley/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

Jannik Sinner sorgt sich um sein Knie. Ob der Weltranglistenerste rechtzeitig für die US Open fit wird, ist offen. Das könnte Alexander Zverev in die Karten spielen.

Wegen einer Verletzung im rechten Knie hat der Weltranglistenerste Jannik Sinner seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Cincinnati abgesagt. Das Turnier gilt als wichtigste Vorbereitung auf die US Open, die am 30. August beginnen. Auch Carlos Alcaraz fehlt in Cincinnati – der spanische Titelverteidiger pausiert bereits seit vier Monaten wegen einer Handgelenksverletzung.

Sinners letztes Spiel bestritt er im Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev. Seitdem hat der 24-Jährige kein Match mehr absolviert. Auch die Canadian Open in Montréal hatte er aus gesundheitlichen Gründen ausgelassen.

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Sinner teilte mit: „Mein rechtes Knie bereitet mir Probleme, und obwohl wir hart gearbeitet haben, muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, um wieder zu spielen. Ich konzentriere mich jetzt darauf, mich auf die US Open vorzubereiten.“

Alcaraz und Sinner nicht fit: Chance für Zverev?

Das eröffnet einmal mehr für Alexander Zverev neue Perspektiven. Sollten sowohl Alcaraz als auch Sinner beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York fehlen, steigen seine Chancen auf einen weiteren Major-Titel deutlich. Bei den Cincinnati Open geht der 29-jährige Olympiasieger von 2021 nach Sinners Absage als topgesetzter Spieler an den Start.

Im ersten Halbjahr hatte Sinner eine bemerkenswerte Serie aufgestellt: Er gewann die Masters-Turniere in Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid und Rom. Als erster Spieler überhaupt triumphierte er damit bei fünf 1000er-Events in Folge. Im Juli sicherte er sich in Wimbledon zum zweiten Mal in Folge den Titel.

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