Schließlich fragt Jan Köppen ganz direkt: „Wolltest du Zweifel säen an dem, was da passiert ist?“ Davon will Ofarim aber nichts wissen. „Es war eine unglückliche Wortwahl, das gebe ich zu. Das habe ich nicht gemacht, um irgendetwas Falsches zu sagen“, betont er und nennt Müdigkeit und Hunger als Grund für seine falschen Formulierungen. Er habe „nicht versucht, irgendetwas umzudrehen oder irgendetwas zu säen“.

Als Köppen anmerkt, dass es allerdings so gewirkt habe, entschuldigt sich Ofarim. „Wenn es so wirkte, dann tut es mir leid. Ich habe sehr wenig gesagt und das tue ich weiterhin“, so der Sänger.

Am Ende versucht Köppen dem Sänger klarzumachen, dass Öffentlichkeit auch Macht mit sich bringt und er mit seinen Äußerungen ebenfalls große Macht habe. Doch an diesem Punkt blockt Ofarim ab. „Ich habe an mir gearbeitet, ich war in der Klinik. Mein Leben ist ein komplett anderes, wie es früher war. Und dann habe ich zugesagt für diese Show. Und alles, worum es ging in dieser Show, war nur dieses eine Ding. Nicht eine Karriere, die ich seit 1995 habe, auf der Bühne stehe, unterwegs war, Filme gedreht habe, Konzerte gegeben habe“, beschwert sich Ofarim. Er habe „mehr zu geben und mehr zu erzählen“ als seinen Skandal. Daran wolle er auch nach seinem Dschungelcamp-Sieg wieder anknüpfen.

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