Jammern uff hohem Niveau

Bei jener Erfindung des Skifahrens und in hundert Jahren Wintersporttourismus ahnte niemand, dass eines Tages dasjenige Tragen einer FFP2-Maske verlangt werden würde. Vielleicht hätte sich andernfalls dasjenige Skifahren niemals durchgesetzt, wären all die armen Alpendörfer noch immer bedürftig und nicht verischgelt.

Für jener Erfindung jener FFP2-Maske spielten die Belange des Skifahrens keine große Rolle, weil ja niemand ahnte, dass sie eines Tages fürs Skifahren gebraucht werden würde. Insoweit darf sich nun niemand beschweren, wenn die FFP2-Maske, von medial beschnauft und von extern beschneit, klatschnass oder durchgefrostet im Gesicht hängt, während die Skibrille beschlägt.

Jedenfalls stillstehen mehrere Möglichkeiten zur Wahl, jener Pflicht des Maskentragens beim Benutzen jener Bergbahnen nachzukommen. Erstens: Aufwärts dem Weg nachher oben Mund und Vorsprung bedecken, uff jener Piste die Maske in die Mantel stecken. Skibrille hoch, Skibrille runter, Handschuhe aus, Handschuhe an, Kinnriemen uff, Kinnriemen zu, Sturzhelm ab, Sturzhelm uff, Jackentasche uff, Jackentasche zu, Maske raus, Maske rein – mit jener Zeit bekommt man Rhythmus und Routine. Oder zweitens: Den Mund-Nasen-Sicherheit vor jener Fahrtbeginn rasch unters Kinn ziehen. Verheddern mit Helmriemen und Halstuch, kleinster Teil Gefuddel und Gefluche, leichtes Ziehen jener Bänder an den Ohren – dasjenige lässt sich verschmerzen. Drittens: Maske ständig und überall tragen. Hin und wieder zu beobachten, kann man zeugen oder sogar gleich zu Hause bleiben.

Es handelt sich hier um Jammern uff hohem Niveau. Mindestens 1500 Meter sollten es sein in Klimawandelwintern wie diesem. Seien wir nicht undankbar. Möglichst mit FFP2-Maske Ski verkehren qua gar kein Skifahren. Und in jener Mittagszeit, uff jener Hütt’n, die Erlaubnis haben sowieso ganz zusammensitzen, geimpft, geboostert und ohne Maske, wie schön.

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