Berlin statt Köln
Warum Jack White nicht in seiner Heimat beerdigt wird
03.11.2025 – 01:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Eigentlich war alles klar: Jack White sollte neben seiner Mutter und Schwester in Köln ruhen. Nun wird daraus nichts. Was steckt hinter dem Kurswechsel?
Köln muss auf die Rückkehr seines berühmten Sohnes verzichten. Jack White, einer der erfolgreichsten Komponisten und Musikproduzenten der Stadt und auch weltweit, wird nicht in seiner Geburtsstadt beerdigt – obwohl genau das zunächst vorgesehen war.
Wie die „Bild“ meldet, fällt die Wahl nun auf die Bundeshauptstadt. Ein Friedhof in Berlin-Wilmersdorf soll Jack White die letzte Ruhestätte geben, der dort am 16. Oktober in seiner Villa in Grunewald gestorben war. Die Entscheidung gegen Köln traf Rafaella Nußbaum, seine vierte Ehefrau. Sie beruft sich dabei auf den ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen.
In Köln hätte ein Platz neben seiner Mutter und seiner Schwester auf White gewartet. Das Familiengrab war als selbstverständliche Option betrachtet worden – schließlich hatte der Musiker in der Domstadt seine Wurzeln und dort seine Karriere begonnen. Doch Berlin wurde für White im Lauf der Jahrzehnte zur eigentlichen Heimat. In Wilmersdorf verbrachte er den Großteil seines Lebens und schuf dort viele seiner bekanntesten Werke.
Die Situation um die Bestattung ist nicht frei von Spannungen. White und Nußbaum hatten sich wenige Monate vor seinem Tod getrennt. Dennoch regelt die 40-Jährige als Alleinerbin die gesamte Beerdigung und bezahlt Urne, Grabstelle und Stein.
Anders sieht es bei der Trauerfeier aus, die für den 19. November angesetzt ist. Diese wird von Whites Sohn Frank aus erster Ehe ausgerichtet, gemeinsam mit Janine, der dritten Ex-Frau des Komponisten.
Rafaella Nußbaum wird bei dieser Zeremonie fehlen – nach eigener Aussage auf Wunsch der übrigen Familie. Sie hat mit White zwei kleine Kinder: Maximilian, sechs Jahre alt, und die zweijährige Angelina.










