WM verpasst
Nach Quali-Aus: Italiens Nationaltrainer tritt zurück
Aktualisiert am 03.04.2026 – 14:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Die „Squadra Azzurra“ war auf dramatische Art und Weise in den WM-Playoffs gescheitert. Nun ist die nächste Schlüsselfigur weg: Gennaro Gattuso geht.
Gennaro Gattuso ist nicht mehr Trainer der italienischen Nationalmannschaft. Dies gab der Fußballverband des Landes am Freitagnachmittag bekannt. Der bestehende Vertrag wurde aufgelöst.
„Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Nationaltrainer als beendet“, wurde Gattuso in der Pressemitteilung zur Trennung zitiert: „Das Trikot der Azzurri ist das wertvollste Gut im Fußball, weshalb es richtig ist, von Anfang an die Weichen für zukünftige Beurteilungen zu stellen.“
Der 48-Jährige, der bei Italiens letztem Titelgewinn bei der WM 2006 in Deutschland noch als Spieler dabei war, zog damit die Konsequenzen aus der 1:4-Niederlage im Elfmeterschießen des Playoff-Duells mit Bosnien-Herzegowina am Dienstagabend. Das Land verpasst bereits zum dritten Mal in Folge eine WM. Schon am Donnerstag waren sowohl Verbandspräsident Gabriele Gravina und Delegationschef Gianluigi Buffon ihre Rücktritte erklärt.
„Es war mir eine Ehre, die Nationalmannschaft trainiert zu haben. Vielen Dank an alle Italiener für ihre unermüdliche Unterstützung“, zitiert die FIGC Gattuso in der Mitteilung. Der Abgang war bereits seit Tagen erwartet worden. In Italiens Zeitungen wird bereits heftig über den Nachfolger spekuliert. Die Liste reicht vom ehemaligen Nationaltrainer Roberto Mancini bis hin zum ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht.
Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden – also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko.










