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Home » Italienischer Journalist getötet und verbrannt
Sport

Italienischer Journalist getötet und verbrannt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 22, 2026
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Italienischer Journalist getötet und verbrannt

Gewaltverbrechen schockiert Italien

Sportjournalist getötet und verbrannt – Polizei ermittelt


22.07.2026 – 17:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Auto der italienischen Carabinieri (Archivbild): Der Mordfall Esposito wirft viele Fragen auf. (Quelle: IMAGO/bruno kickner/imago-images-bilder)

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Die Leiche des Reporters Luca Esposito ist entdeckt worden. Die genauen Umstände seines Todes sind unklar. Fest steht nur: Er wurde ermordet. Die Polizei ermittelt.

Der Tod des italienischen Sportjournalisten Luca Esposito gibt den Ermittlern Rätsel auf. Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden deutet vieles auf ein Tötungsdelikt hin, bei dem anschließend versucht worden sein könnte, Spuren zu beseitigen.

Die Leiche des 53-Jährigen wurde am Sonntag am Rand eines Feldwegs nahe Eboli in der Provinz Salerno entdeckt. Einsatzkräfte waren zuvor wegen eines Buschfeuers alarmiert worden und stießen bei den Löscharbeiten auf den verkohlten Körper. Eine Identifizierung war zunächst nicht möglich. Erst durch weitere Ermittlungen und die Spurensuche in der Umgebung kamen die Beamten zu dem Schluss, dass es sich um den seit Freitag vermissten Esposito handelte. Unweit vom Fundort stand sein geparktes Auto.

Nach übereinstimmenden Medienberichten gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass Esposito zunächst erschossen und seine Leiche anschließend angezündet wurde. Als mögliches Motiv dafür gilt derzeit der Versuch, Spuren der Tat zu verwischen. Die spätere Obduktion des Körpers soll laut „Rai News“ fünf Stunden in Anspruch genommen haben.

Viele Fragen zu Espositos Verbindung zu einer Umweltorganisation

Dem Bericht des italienischen Mediums zufolge habe die Leiche auch Anzeichen von Gewaltanwendung vor dem Gebrauch einer Schusswaffe aufgewiesen, so beispielsweise Knochenbrüche im Gesicht. Esposito sei ersten Erkenntnissen zufolge selbst mit seinem Auto an den späteren Tatort gefahren. In seiner Tasche hätten sich die Autoschlüssel befunden. Nun werde gemutmaßt, der Reporter könnte sich dort zu einem Treffen verabredet haben. Die Polizei werte jetzt Aufnahmen von Überwachungskameras entlang der Landstraße aus. Eine Verbindung des Verbrechens zu Espositos beruflicher Tätigkeit werde aktuell ausgeschlossen. Nach den bisherigen Informationen berichtete Esposito nicht über Organisierte Kriminalität oder andere Kriminalitätsfälle.

Der Journalist arbeitete unter anderem als freier Mitarbeiter für die Zeitung „La Città di Salerno“ sowie für den Fernsehsender Otto Channel. Darüber hinaus betrieb er ein Onlineportal über den Fußballklub US Salernitana, bei dem früher auch der langjährige Bayern-Star Franck Ribéry spielte, und war in sozialen Medien aktiv.

Fragen wirft nun aber eine neue Erkenntnis auf: In seinem Bekanntenkreis hatte Esposito offenbar seit Jahren behauptet, auch für die regionale Umweltschutzbehörde Arpac tätig zu sein und Inspektionen sowie Umweltkontrollen durchzuführen. Doch die Arpac dementierte dies nun: „Die genannte Person steht in keinem Arbeitsverhältnis mit Arpac, weder als Angestellter noch als Führungskraft.“ Die Behörde stellte außerdem klar: „Es besteht keinerlei berufliche Beziehung zwischen der Behörde und Esposito.“

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