Einfach erklärt
Knoblauch ist innen grün: Kann man ihn noch essen?
Aktualisiert am 23.09.2025Lesedauer: 3 Min.
Knoblauch essen ist nicht gleich Knoblauch essen. Wenn Sie ein echter Knoblauch-Liebhaber sind, sollten Sie wissen, was es mit der Pflanze auf sich hat.
Für viele gehört die kleine Knolle in jedes Gericht – schließlich hat Knoblauch nicht nur einen ganz besonderen Geschmack, sondern auch eine besondere Wirkung auf die Gesundheit. Das gilt jedoch nicht immer.
Eine Hausfrauenweisheit besagt: Wer den grünen Keim in der Mitte der Knoblauchzehen entfernt, verringert die Intensität der Knolle. In ihm sollen besonders viel Schärfe und ätherische Öle enthalten sein. Manche behaupten sogar, dass der Kern giftig sei und anzeige, dass die Zehe bereits verdorben sei.
Tatsächlich ist die grüne Färbung im Inneren der Zehe ein Anzeichen dafür, dass der Knoblauch beginnt zu keimen. Frischen Knoblauch erkennen Sie neben einer rosa Färbung außen daran, dass der grüne Kern entweder noch nicht vorhanden oder nur sehr klein ist. Ist der Keim schon etwas ausgeprägter, können Sie die Knolle trotzdem ohne Bedenken verzehren. Allerdings sollten Sie den Kern dann wegschneiden, weil er bitter schmeckt.
Auch wenn aus der Knoblauchzehe am oberen Ende bereits ein grüner Trieb herauswächst, können Sie diese trotzdem essen, da sie nicht giftig ist. Allerdings sollten Sie nicht allzu lange warten. Denn wenn der Trieb herauswächst, dann wird der Knoblauch im Inneren schon sehr trocken, was sich ebenfalls negativ auf den Geschmack auswirkt.
Damit Knoblauch nicht so schnell keimt, sollten Sie schon beim Kauf auf Frische achten. Frischen Knoblauch erkennen Sie daran, dass die Knolle fest ist, keine Sprossen aufweist und über eine trockene, papierartige Haut verfügt. Außerdem kommt es natürlich darauf an, wie Sie den Knoblauch lagern. Bewahren Sie ihn an einem trockenen, kühlen, dunklen Ort auf – idealerweise in einem speziellen Knoblauchtopf, einem Keramikgefäß mit Deckel.









