Alternativ können Sie die grünen Bohnen auch in der Pfanne zubereiten:

Bevor Sie die grünen Bohnen zum Kochen in den Topf geben, geben Sie entweder einen Teelöffel Backpulver oder Natron in das Wasser. So sind die Bohnen auch nach dem Garen appetitlich grün. Ein Profikoch gibt zudem nach dem Kochen die grünen Bohnen in Eiswasser. Durch das Abschrecken garen die Hülsenfrüchte nicht weiter und bleiben nicht nur satt grün, sondern auch knackig.

Um das Aroma zu verstärken, geben Sie Olivenöl oder Butter ins Kochwasser. Auch wenn Sie die grüne Hülsenfrucht ausreichend lang kochen, enthält sie trotzdem Blähstoffe. Der Profi gibt deshalb Koriander, Kümmel oder Bohnenkraut hinzu. So lässt sie sich leichter verdauen.

Sogenannte Dicke Bohnen, die auch als Ackerbohnen, Saubohnen oder Puffbohnen bekannt sind, gelten als eine gute Quelle für Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralien. Wenn sie jung sind, kann man sie sogar roh essen. Denn im Gegensatz zu anderen Bohnenarten enthalten sie nicht die giftigen Aminosäureblocker, erläutert die Vereinigung Slow Food Deutschland.

Später schmecken Dicke Bohnen aber mehlig und müssen von der Hülse befreit werden. In diesem Fall sollten Verbraucher das Drei- bis Vierfache der Menge kaufen, die im Rezept steht. Die dicke Schale und weiße Samenhaut bringen viel Gewicht auf die Waage.

Lecker schmeckt zum Beispiel eine Frittata. Das ist ein italienisches Omelett. Dazu werden dicke Bohnen, frische Erbsen in der Schote und Stangenbohnen in etwas Gemüsebrühe gekocht. In einer Schüssel verquirlt man in der Zwischenzeit Eier mit einer Prise Salz und Pfeffer sowie geriebenem Parmesan.

Das Gemüse gibt man schließlich zu den Eiern und schüttet alles in eine Pfanne. Mit Deckel lässt man das Ganze bei niedriger Hitze etwa sechs Minuten stocken und brät die Frittata dann noch von der anderen Seite an.

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