Aspartam ersetzt Zucker

So ungesund ist Cola Zero


Aktualisiert am 10.06.2025Lesedauer: 3 Min.

Eine leere Colaflasche. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer/imago)

Viele Menschen greifen zu Cola Zero, um die schädlichen Auswirkungen des weißen Zuckers zu umgehen. Aber ist sie gesünder als normale Cola?

Auf dem Markt für Getränke zeichnet sich ein Trend ab: Produkte mit dem Label „Zero“ im Namen ersetzen Light- beziehungsweise Diät-Produkte, denn diese sind bei der jüngeren Generation aus der Mode gekommen. So bringen bekannte Getränkehersteller verstärkt Getränke mit dem Zusatz „Zero“ auf den Markt. Doch auch die Cola Zero gilt unter Ernährungsexperten als ungesund.

Im Grunde unterscheiden sich die Inhaltsstoffe von Cola Zero nicht allzu sehr von anderen Cola-Produkten: Wasser, Kohlensäure, Farbstoff E 150d, die Säuerungsmittel Phosphorsäure (E 338) und Natriumcitrat, natürliche Aromen, Koffein – und natürlich Zucker oder Zuckerersatzstoffe.

Den hohen Säuregehalt verdankt die Cola der Phosphorsäure. Sie kommt zum Einsatz, um die Wirkung von Koffein zu verstärken. So haben Analysen ergeben, dass in einem Liter Cola circa 0,8 Gramm reine Phosphorsäure enthalten sind. Eine Portion (200 Milliliter) Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Pepsi und Pepsi Maxx enthält 20 Milligramm Koffein. Dieselbe Menge Coca-Cola Light oder Pepsi Light hingegen 24 Milligramm.

Die Säuerungsmittel haben noch einen weiteren, allerdings negativen Effekt: Die aggressive Phosphorsäure greift unmittelbar nach dem Trinken den Zahnschmelz an.

Bei kalorienreduzierten Produkten mit dem Zusatz Zero oder Light verwenden Hersteller anstelle von Zucker die Süßungsmittel Aspartam und Acesulfam-K. Bei Cola Zero wird zudem noch das Süßungsmittel Cyclamat hinzugefügt, weshalb sie sich geschmacklich von einem Light-Getränk unterscheidet.

In normaler Cola steckt Haushaltszucker. Es gibt aber auch Sorten, die mit anderen Zuckeraustauschstoffen gesüßt werden, wie zum Beispiel Fritz Cola Stevia oder Coca-Cola Zero Stevia. Hier kommt das Süßungsmittel Stevia zum Einsatz. In Deutschland fand das Produkt aufgrund seines Geschmacks jedoch keinen großen Anklang.

Jeder Zucker, egal ob Rüben-, Rohr- oder Kokosblütenzucker, ist auf Dauer schlecht für die Gesundheit, da er Karies verursachen und Übergewicht sowie eine Fettleber begünstigen kann. Dennoch sind Aspartam und Acesulfam-K keine gesündere Alternative.

Die amerikanische Zulassungsbehörde für Medikamente (FDA) hat in Analysen die Nebenwirkungen von Aspartam herausgefunden. Denn es handelt sich um eine Substanz, die aus Phenylanalyn (50 Prozent), Asparaginsäure (40 Prozent) sowie Methanol besteht. Über einen bestimmten Zeitraum eingenommen, kann Aspartam Ängste, Schwindel, Gedächtnisverlust sowie weitere Krankheiten verursachen.

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