Erstmals nach 16 Jahren

Nächster EM-Halbfinalist steht fest

Aktualisiert am 28.01.2026 – 18:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Islands Gísli Kristjánsson (l.): Der Isländer steht mit seinem Team im Halbfinale. (Quelle: Johan Nilsson/dpa)

Mit Dänemark stand bereits ein EM-Halbfinalist vor dem letzten Spieltag fest. Am Mittwochnachmittag löste die nächste Nation das Ticket.

Island ist Weltmeister Dänemark ins Halbfinale der Handball-Europameisterschaft gefolgt und darf vom zweiten Edelmetall in der EM-Historie träumen. Im letzten Hauptrundenspiel kamen die Nordeuropäer gegen Slowenien zu einem 39:31 (18:16) und haben damit unabhängig vom Ausgang der weiteren Partien mindestens Platz zwei in der Gruppe 2 sicher.

Die Isländer um die beiden Magdeburger Rückraum-Stars Gísli Kristjánsson und Ómar Ingi Magnússon stehen erst zum dritten Mal in der EM-Geschichte unter den besten vier Mannschaften. 2002 ging man als Vierter leer aus, 2010 gab es mit Bronze die bisher einzige Medaille beim seit 1994 ausgetragenen Kontinentalturnier.

Im Gruppen-Endspiel in Malmö konnte sich Island zur Freude seiner zahlreichen Fans Mitte der ersten Halbzeit beim 10:7 erstmals ein Drei-Tore-Polster verschaffen. Zehn Minuten nach dem Wechsel wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an (26:20). Damit war der Widerstand der Slowenen gebrochen. Bester Werfer beim Sieger war Ellidi Vidarsson vom Bundesligisten VfL Gummersbach mit acht Toren.

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