iPhone 18 Pro im Test
Starkes Kamera-Upgrade unter Dampf
Aktualisiert am 16.09.2026 – 14:22 UhrLesedauer: 5 Min.
Das neue Klapp-iPhone Duo fällt sofort ins Auge, die neuen Pro-Modelle hingegen sehen praktisch unverändert aus. Doch im Inneren hat sich beim iPhone 18 Pro viel getan. Besonders die Kamera glänzt.
Leistungsstärkerer Chip, einstellbare Blende in der Kamera, effizientere Kühlung – die großen Neuerungen des iPhone 18 Pro stecken unter der Haube. Die Gehäusemaße sind unterdessen so identisch mit denen des Vorgängermodells, dass selbst die Hüllen wie angegossen passen.
Und doch wird man viele Besitzer des neuen Pro wieder an der Farbe ihrer Geräte erkennen können: Das leuchtende Orange bleibt dem vorjährigen 17er-Modell vorbehalten, das iPhone 18 Pro kommt unterdessen in dunkelrotem Farbton Burgunder und hellblauem Polar.

Bei iPhones war es oft so, dass Fortschritte neuer Modelle vor allem im Vergleich zu mehreren Generationen davor spürbar wurden, von Jahr zu Jahr aber nicht so sehr. Beim iPhone 17 Pro war das 2025 anders: Mit seinem 8x-Zoom, der Kühlung mit Hilfe einer Dampfkammer und dem wärmeableitenden Aluminiumgehäuse war es eine schlagartige Verbesserung im Vergleich zum Pro-Modell der 16er-Reihe.
Man könnte sagen, das iPhone 18 Pro kann alles, was das 17 Pro kann, oft etwas besser und schneller – und gerät dabei auch noch weniger ins Schwitzen. Doch bei einigen Neuerungen ist es mehr als nur ein Upgrade.
Das iPhone 18 Pro hat eine echte Blende
Dazu gehört die erste variable Blende in einem iPhone. Die Blende, wie man sie etwa aus Fotoapparaten kennt, vergrößert oder verkleinert die Öffnung, über die das Licht auf den Film oder den Kamerasensor fällt. Verschiedene Smartphone-Rivalen experimentierten schon mit variablen Blenden. Apple verließ sich bisher auf eine feste Blende mit einem Wert von 1,78. Beim iPhone 18 Pro gibt es nun vier Stufen von 1,48 bis 4 mit 1,8 und 2,8 dazwischen.

Standardmäßig wählt die iPhone-Kamera selbst die nach ihrer Einschätzung passende Einstellung – ausgehend aus Lichtverhältnissen, Motiv und Bewegung. Bei dunklen Szenen lässt die Automatik mit einer Öffnung von 1,48 mehr Licht rein, damit etwa auch der Nachtmodus schneller und besser funktioniert. Bei Personen oder Objekten im Vorder- und Hintergrund wählt sie eine höhere Blendenzahl, damit möglichst viel scharf zu sehen ist. Ambitionierte Fotografen können die Öffnung in den vier Stufen auch manuell anpassen.
iPhone-Kamera passt häufig die Blende an
Nun ist die Spanne bis zu einer Öffnung von 4 gemessen an der klassischen Fotografie recht moderat. Und die Kameras vorheriger iPhone lieferten auch mit ihrer festen Blende ausgezeichnete Bilder unter anderem dank aufwendiger Software-Bearbeitung. Diese „Computational Imaging Pipeline“ ist beim 18 Pro neu, genauso wie der Bildsensor.