32-Jähriger nach Gewaltserie in Haft

Intensivtäter löst laufend Einsätze aus


02.10.2026 – 16:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Blaulicht (Symbolbild): Der Mann soll vor allem Gewalttaten, Eigentumsdelikte und Verkehrsstraftaten begangen haben. (Quelle: Jens Büttner/dpa/dpa-bilder)

Ein notorischer Schläger geht auf Bürger und Beamte los. Ständig muss die Polizei kommen. Jetzt sitzt der Mann in Haft.

In Mecklenburg-Vorpommern haben Polizei, Staatsanwaltschaft und ein Haftrichter durchgegriffen: Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Freitag mitteilte, befindet sich ein Intensivtäter seit dieser Woche in Untersuchungshaft. Der 32-Jährige sei am Montag in der Kleinstadt Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) festgenommen worden. Einen Tag später entschied der Haftrichter, den Mann in Untersuchungshaft zu schicken.

Teils mehrfach täglich soll der Mann zuvor Einsätze ausgelöst haben, hieß es – laut Polizei vor allem durch Gewalttaten, Eigentumsdelikte und Verkehrsstraftaten. Neben den Beamten vom Revier Malchin habe der 32-Jährige auch laufend Polizisten aus anderen Orten gefordert. Regelmäßig habe der gewaltbereite Mann sowohl Bürger als auch Beamte attackiert.

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Mann zusammengeschlagen, Stein in Küchenfenster geworfen

Schon im Mai 2025 soll er gemeinsam mit einer 28-jährigen Frau und einem anderen Mann einen 45-Jährigen brutal zusammengeschlagen haben, der in einem leeren Haus schlief. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik.

Diesen Juni soll der 32-Jährige dann in Neukalen einen Stein in das Küchenfenster einer Familie geschleudert haben. An diesem Tag war der Täter bereits mehrfach aufgefallen, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Deshalb fuhr die Polizei direkt mit sechs Streifenwagen los, um ihn zu finden. Die Einsatzkräfte entdeckten den Mann umgeben von einer Gruppe seiner Bekannten, laut Polizei ebenfalls „alle intensiv polizeilich bekannt“.

„Da flippte er komplett aus“

Ein Atemalkoholtest ergab 1,27 Promille bei dem 32-Jährigen. „Als die Beamten ihm erklärten, dass sie ihn mit aufs Revier und für die Nacht in die Gewahrsamszelle mitnehmen werden, flippte er komplett aus“, hieß es damals in der Mitteilung der Polizei.

Gleich mehrere Umstehende versuchten demnach, die Festnahme des aggressiven Mannes zu verhindern. Er selbst biss, spuckte und trat. Ein Polizist wurde dadurch so schwer verletzt, dass er dienstunfähig war.

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