130 Mitarbeiter entlassen
König + Neurath beendet Insolvenzverfahren
05.06.2026 – 13:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach monatelangem Insolvenzverfahren steht König + Neurath wieder auf eigenen Beinen. Für die verbliebenen 700 Beschäftigten bleibt die Rettung nicht ohne finanzielle Folgen.
Der hessische Büromöbelhersteller König + Neurath hat sein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beendet. Das Unternehmen aus Karben teilte mit, das zuständige Gericht habe den Insolvenzplan bestätigt und das Verfahren aufgehoben. Im Zuge der Sanierung wurden nach Unternehmensangaben 130 Arbeitsplätze abgebaut. Von zuvor rund 830 Beschäftigten arbeiten noch etwa 700 für das Familienunternehmen.
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Für die verbliebenen Beschäftigten bleibt die Sanierung mit finanziellen Einbußen verbunden. Bereits im Frühjahr hatte das Unternehmen angekündigt, Sonderzahlungen anzupassen und tarifliche Erhöhungen zeitlich zu verschieben. Nach Angaben der IG Metall leisten die Beschäftigten damit einen finanziellen Beitrag zur Sanierung.
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König + Neurath sieht mit dem Abschluss des Verfahrens die Grundlage für eine Fortführung in einem schwierigen Marktumfeld geschaffen. Der Vorstandsvorsitzende Patrick Heinen bezeichnete den Abschluss des Verfahrens als wichtigen Meilenstein. Nach Angaben des Unternehmens läuft der operative Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen weiter.











