Es geht um Hunderte Arbeitsplätze
In letzter Sekunde: Insolventer Chemiebetrieb wohl gerettet
31.03.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Monatelang stand der Betrieb in Leuna auf der Kippe und lief nur dank einer Anordnung des Landes weiter. Nun gibt es laut Bericht ein lokales Übernahmeangebot.
Für den insolventen Chemiebetrieb Domo in Leuna gibt es offenbar in letzter Minute eine Lösung. Nach monatelanger Unsicherheit zeichnet sich nach Informationen der „Mitteldeutschen Zeitung“ eine Rettung durch einen Investor ab.
Der Standort des insolventen Kunststoff- und Dämmstoffherstellers Domo in Leuna könnte damit doch erhalten bleiben. Zuvor war unklar, ob für den Betrieb noch rechtzeitig eine Perspektive gefunden werden kann. Es handle sich um ein lokales Übernahmeangebot, das ab dem 1. April greift, sofern die Behörden zustimmen.
Der Betrieb war zuletzt nur mit Hilfe des Landes Sachsen-Anhalt weitergelaufen. Das Land hatte den Weiterbetrieb der Anlagen aus Gründen der Gefahrenabwehr angeordnet und finanziert. Dadurch wurde Zeit gewonnen, um nach einer dauerhaften Lösung für den Standort zu suchen.
Eine offizielle Bestätigung der endgültigen Rettung stand zunächst noch aus. Für den Chemiepark Leuna und die rund 500 Beschäftigten wäre eine Einigung von großer Bedeutung.










