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Home » Innerhalb des DFB gibt es Bedenken wegen Jürgen Klopp als Bundestrainer
Sport

Innerhalb des DFB gibt es Bedenken wegen Jürgen Klopp als Bundestrainer

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 12, 2026
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Innerhalb des DFB gibt es Bedenken wegen Jürgen Klopp als Bundestrainer

Bedenken wegen Klopp

„Dieser ganze Irrsinn stößt mich nur noch ab“

12.07.2026 – 07:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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Jürgen Klopp: Aktuell steht er noch bei Red Bull unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/UWE KRAFT/imago)

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Der DFB und Klopp sind sich über eine Zusammenarbeit einig, zur Anstellung fehlt aber noch ein Schritt. Die geplante Lösung gefällt nicht allen.

Jürgen Klopp steht kurz vor seiner Unterschrift als neuer Fußball-Bundestrainer. Doch in den DFB-Landesverbänden wächst laut SID der Unmut – über seine geplante Weiterbeschäftigung als Red-Bull-Markenbotschafter, über ein kolportiertes Jahresgehalt von mehr als sieben Millionen Euro und über die Millionenabfindung für seinen Vorgänger Julian Nagelsmann.

DFB und Klopp hatten sich in New York auf „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ geeinigt. Medienberichten zufolge gilt die Markenbotschafter-Lösung als bevorzugte Option. So ließe sich eine millionenschwere Ablösezahlung vermeiden – Klopps Vertrag als Fußballchef des Red-Bull-Imperiums läuft noch bis 2029. Die Vertragsauflösung mit Red Bull ist das letzte Hindernis vor der Unterschrift. Danach muss der Vertrag noch durch die DFB-Gremien.

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SHFV-Präsident Uwe Döring meldete sich ausdrücklich nicht als Mitglied von DFB-Gremien zu Wort, sondern in seiner Funktion als Verbandschef. Döring sagte dem SID: „Als Fußballfan und Mitglied des FC St. Pauli habe ich Klopps Engagement bei Red Bull nie verstanden, Geld kann es ja eigentlich nicht mehr sein. Aber vielleicht liege ich da auch falsch, dieser ganze Irrsinn bei Trainergehältern und Abfindungen, die auch bei Nichtleistungen gezahlt werden, stößt mich nur noch ab. Hoffentlich wird die Schraube nicht überdreht, es wenden sich jetzt schon viele ab.“

Im Video | Klopp kontert Müller prompt

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Quelle: MagentaTV

Mehrere andere Landesverbandsbosse teilen diesen Unmut dem Bericht zufolge. Der Tenor: Nur weil der DFB – auch durch den ab 2027 geltenden Nike-Deal – wieder über ausreichend Mittel verfügt, müsse er das Geld nicht gleich „rausblasen“. Derartige Summen seien an der Basis „äußerst schwer“ zu vermitteln. Zugleich war aber auch zu hören: „Trainer aus dem allerobersten Regal kosten halt viel Geld.“ Klopp sei der „geeignete Mann“, eine wirkliche Alternative gebe es nicht.

Daneben sollen Fragen zur Unabhängigkeit des künftigen Bundestrainers im Raum stehen. Was passiert, wenn Klopp plötzlich fünf Spieler von RB Leipzig beruft? Diese „zu enge Verzahnung“ hatte der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ bereits als „völliges No-Go“ bezeichnet. Thomas Kessen vom Fan-Verband „Unsere Kurve“ sah in einer fortgesetzten Werbe-Rolle im SID-Gespräch „einen Kniefall vor dem Kapital“.

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