Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Antrag aus Brandenburg sorgt für Aufsehen

Antrag aus Brandenburg sorgt für Aufsehen

Juli 7, 2026
Tapferer Struff scheitert an eiskaltem Sinner im Viertelfinale

Tapferer Struff scheitert an eiskaltem Sinner im Viertelfinale

Juli 7, 2026
Sängerin hat nach „Masked Singer“-Aus tagelang geweint

Sängerin hat nach „Masked Singer“-Aus tagelang geweint

Juli 7, 2026
Bahn kracht in Prellbock – Polizei ermittelt

Bahn kracht in Prellbock – Polizei ermittelt

Juli 7, 2026
Tausende gefälschte Kondome auf europäischem Markt entdeckt

Tausende gefälschte Kondome auf europäischem Markt entdeckt

Juli 7, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Informationsfreiheit: Bundesregierung plant brisante Einschränkungen
Politik

Informationsfreiheit: Bundesregierung plant brisante Einschränkungen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 7, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Informationsfreiheit: Bundesregierung plant brisante Einschränkungen

Die Ex-Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar und Ulrich Kelber, kritisieren, dass die unterschiedslose Schwärzung von Mitarbeiternamen bei IFG-Auskünften politische Verantwortlichkeiten für Entscheidungen verstecke. Es gebe bereits jetzt entsprechende Ausnahmen. „Etwa wenn es Anhaltspunkte für Bedrohungen gibt, müssen auch heute die Namen nicht preisgegeben werden“, legen Schaar und Kelber in einer gemeinsamen Mitteilung dar, die unter anderem heise online vorliegt.

Neue Bewertung bei Kritischer Infrastruktur, Spionageabwehr oder Terrorbekämpfung

Die schwarz-rote Koalition hält fest: „In Zeiten einer komplexen Bedrohungslage von innen und von außen wollen wir die staatliche Resilienz erhöhen und dem besonderen Schutzbedarf bestimmter Bereiche wie dem der Kritischen Infrastruktur, der Spionageabwehr, der Terrorismusbekämpfung oder auch der wissenschaftlichen Forschung stärker Rechnung tragen.“ Konkret bedeutet das, dass Auskünfte mit Verweis auf „besonderen Schutzbedarf“ künftig verweigert werden können. Regierungssprecher Kornelius sagte bei der Regierungsbefragung: „Wir haben hier eine komplexe Bedrohungslage.“

Auch an dieser Stelle kennt das IFG bisher eigentlich schon zahlreiche Ausnahmen, etwa wenn das Bekanntwerden der Information nachteilige Auswirkungen auf internationale Beziehungen, militärische und sonstige sicherheitsempfindliche Belange der Bundeswehr oder Belange der inneren oder äußeren Sicherheit hat. Kritiker sprechen mit Blick auf die Begründung der Regierung für weitere Beschränkungen von einem „Vorwand“.

Das Beschlusspapier hält zu den Kosten für die eine IFG-Anfrage schlicht fest: „Die IFG-Gebühren werden wir im Einklang mit dem Kostendeckungsprinzip anpassen.“ Die Aussage ist recht vage. Auch bisher können IFG-Anfragen Geld kosten, Anfragen beim Bund sind bisher bei 500 Euro gedeckelt. In den Ländern kann es teurer werden. Befürchtet wird nun, dass die Bundesregierung Auskunftsanfragen erheblich verteuern könnte, was ein finanzielles Risiko für Antragssteller bedeutet.

„Das ist keine lästige Pflicht, sondern eine Errungenschaft“

Datenschützer und Opposition kritisieren die Pläne der Regierung scharf. Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland, ein Gremium, das sich mit aktuellen Fragen der Informationsfreiheit beschäftigt, findet besonders deutliche Worte: „Informationsfreiheit ist keine lästige Pflicht der Verwaltung, sondern eine historische Errungenschaft in Europa für mehr Transparenz staatlichen Handelns.“

Die angekündigte Abkehr von einem voraussetzungslosen Zugang zu Verwaltungsinformationen komme einer Abschaffung des Informationsfreiheitsrechts auf Bundesebene nahe, so das Gremium weiter. „Der noch zuvor im Koalitionsvertrag vereinbarte Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und für die Verwaltung wird dadurch jedenfalls nicht erreicht.“

Die ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Sophie Schönberger sprach von einem „ganz massiven Rückschritt in Sachen Transparenz“. In Zeiten abnehmenden Vertrauens in die Regierungsarbeit sei das ein „überaus kritisches Signal“, sagte die Juristin Table.Briefings.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Antrag aus Brandenburg sorgt für Aufsehen
Politik

Antrag aus Brandenburg sorgt für Aufsehen

Juli 7, 2026
Darf Bayerns Polizei mehr als das Grundgesetz erlaubt?
Politik

Darf Bayerns Polizei mehr als das Grundgesetz erlaubt?

Juli 7, 2026
Tschechien darf Neonazi an Deutschland ausliefern
Politik

Tschechien darf Neonazi an Deutschland ausliefern

Juli 7, 2026
Familienministerin Prien will Bezugsmonate kürzen – DGB empört
Politik

Familienministerin Prien will Bezugsmonate kürzen – DGB empört

Juli 7, 2026
Tschechien darf Neonazi Liebich an Deutschland ausliefern
Politik

Tschechien darf Neonazi Liebich an Deutschland ausliefern

Juli 7, 2026
Heizungsgesetz könnte später kommen: Eilantrag der Linken
Politik

Heizungsgesetz könnte später kommen: Eilantrag der Linken

Juli 7, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Tapferer Struff scheitert an eiskaltem Sinner im Viertelfinale

Tapferer Struff scheitert an eiskaltem Sinner im Viertelfinale

Juli 7, 2026
Sängerin hat nach „Masked Singer“-Aus tagelang geweint

Sängerin hat nach „Masked Singer“-Aus tagelang geweint

Juli 7, 2026
Bahn kracht in Prellbock – Polizei ermittelt

Bahn kracht in Prellbock – Polizei ermittelt

Juli 7, 2026
Tausende gefälschte Kondome auf europäischem Markt entdeckt

Tausende gefälschte Kondome auf europäischem Markt entdeckt

Juli 7, 2026
Benzin und Diesel deutlich teurer

Benzin und Diesel deutlich teurer

Juli 7, 2026
Neueste Beiträge
KI blendet negative Hotel-Bewertungen und Warnungen aus

KI blendet negative Hotel-Bewertungen und Warnungen aus

Juli 7, 2026
Warum Europa Schwierigkeiten hat, erstklassige Wissenschaft in Unternehmen umzuwandeln

Warum Europa Schwierigkeiten hat, erstklassige Wissenschaft in Unternehmen umzuwandeln

Juli 7, 2026
Abschiebungen über Flughäfen in NRW steigen: Düsseldorf wichtiger Standort

Abschiebungen über Flughäfen in NRW steigen: Düsseldorf wichtiger Standort

Juli 7, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.