Nach Todesfahrt in Leipzig

Influencerin Frieda Lewin sagt ihre Bühnenshow ab


Aktualisiert am 04.05.2026 – 20:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Innenstadt Leipzig: Die Hintergründe der Todesfahrt sind noch nicht geklärt. (Quelle: Jan Woitas)

Ein Auto fährt in Leipzig in eine Menschengruppe. Es gibt Tote und Verletzte. Die Menschen sind erschüttert. Auch Influencerin Frieda Lewin zeigt sich betroffen.

Nachdem ein Auto in der Leipziger Innenstadt in mehrere Menschen gefahren ist, sind zwei Personen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden nach Angaben eines Stadtsprechers schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei auf der Plattform X wurde der Fahrer festgenommen, von ihm gehe keine Gefahr mehr aus. Es handelt sich um einen 33-jährigen Deutschen. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Aufgrund der Lage hat sich nun die Influencerin Frieda Lewin entschieden, ihren Auftritt in Leipzig abzusagen. Einen Tag zuvor hatte sie sich auf ihrem Instagram-Kanal noch auf ihren nächsten Tourstopp ihrer Bühnenshow „Millenial Muddi“ gefreut. Nun gibt es am Montagabend einen neuen Post, in dem sie ihre Absage erklärt.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

„Meine Show heute im Leipziger Kupfersaal fällt aufgrund des schrecklichen Vorfalls in der Leipziger Innenstadt aus“, schrieb Frieda Lewin. Und weiter: „Es tut mir unendlich leid. Wir versuchen, einen Ersatztermin zu organisieren. Wir müssen uns selbst erstmal sortieren.“ Mehr Informationen wolle sie ihren Fans in Kürze zukommen lassen. „Wir hoffen, es geht euch gut. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Betroffenen“, schloss sie ihre Stellungnahme.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer meldete sich mittlerweile auch zur Tat, geht von einer „mutmaßlichen Amokfahrt“ aus. „Das erschüttert mich zutiefst. Ich bin in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien“, sagte Kretschmer. „Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung. So eine Tat macht uns sprachlos – und sie macht uns entschlossen. Wir werden alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären. Der Rechtsstaat wird mit aller Konsequenz handeln.“

Share.
Exit mobile version