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Home » Influencerin äußert sich zu Insolvenz nach Bußgeld-Urteil
Unterhaltung

Influencerin äußert sich zu Insolvenz nach Bußgeld-Urteil

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 17, 2026
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„Das bedeutet nicht, dass ich versagt habe“

Insolvenz nach Bußgeld-Urteil: Influencerin äußert sich


17.08.2026 – 18:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Hanadi Diab: Die Influencerin aus Stuttgart hat mehr als 760.000 Follower auf Instagram und knapp 139.000 auf TikTok. (Quelle: IMAGO / STAR-MEDIA)

Influencerin Hanadi Diab spricht erstmals ausführlich über ihre Insolvenz und stellt klar: Mit dem Bußgeld von 36.000 Euro hat die finanzielle Schieflage nichts zu tun.

Die Stuttgarter Beauty-Influencerin Hanadi Diab hat sich in einem TikTok-Video zu Wort gemeldet. „Ich bin in der Insolvenz, aber nicht wegen dem Bußgeldbescheid“, sagte die 39-Jährige darin. Stattdessen macht sie die Folgen der Corona-Pandemie dafür verantwortlich.

In den vergangenen Wochen sei sie mit zahlreichen Nachrichten und Markierungen in sozialen Netzwerken konfrontiert gewesen. Auch Zeitungen hätten über ihre Insolvenz und das Bußgeld berichtet. Sie habe zunächst bewusst geschwiegen, weil sie Zeit gebraucht habe.

  • Nach Bußgeld-Urteil: Influencerin meldet Insolvenz an

„Ich hatte von Anfang an vor, mit euch darüber zu reden und da einfach offen und ehrlich zu sein“, sagte Diab. Zugleich habe sie das Gefühl gehabt, dass ihr die Entscheidung darüber, wann sie öffentlich darüber spricht, genommen worden sei. Mit dem Video, das am Sonntag veröffentlicht wurde, wolle sie nun „ein bisschen Licht ins Dunkle bringen“ und erklären, wie es zu ihrer Situation gekommen sei.

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Gegen Diab hatte die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) wegen wiederholter Verstöße gegen die Werbekennzeichnungspflicht auf Instagram ein Bußgeld von 36.000 Euro verhängt. Einschließlich Gebühren und Auslagen beläuft sich der Betrag auf 37.803,50 Euro. Der Bescheid ist nach Angaben der Behörde rechtskräftig.

„Corona hat mir wirklich das Genick gebrochen“

Diab hatte die Vorwürfe in einem Video im April zurückgewiesen. In ihrem aktuellen Video macht sie nun deutlich, dass das Bußgeld nicht der Grund für ihre Insolvenz ist. Sie sei während der Corona-Pandemie in eine schwierige Lage gekommen. „Corona hat mir wirklich das Genick gebrochen“, sagte sie.

Ihr Beauty-Geschäft sei während der Pandemie massiv eingebrochen. Ihr Studio habe zeitweise keine Kunden annehmen dürfen, Hochzeiten, Veranstaltungen und Brauttermine seien weggefallen. Auch der Verkauf ihrer Beauty-Produkte sei stark zurückgegangen. Um ihr Unternehmen trotzdem am Laufen zu halten, habe sie zunächst von ihren Ersparnissen gelebt.

Irgendwann sei sie an einen Punkt gekommen, an dem es nicht mehr weitergegangen sei. Familie und Umfeld hätten ihr bereits zuvor geraten, Insolvenz anzumelden. Für sie selbst sei dieser Schritt aber lange nicht infrage gekommen. Doch sie wisse jetzt: „Das bedeutet nicht, dass ich versagt habe“. Sie habe in wenigen Jahren viel erreicht und sich aus eigener Kraft einen Namen aufgebaut. Daran wolle sie anknüpfen.

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