Wetter zweigeteilt
Hier scheint die Sonne – hier wird es stürmisch
25.04.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 3 Min.
Frühlingswetter in Deutschland – aber nicht für alle. Während es im Süden bis zu 24 Grad warm wird, drohen im Norden Sturm und Kälte. Am Sonntag folgt die nächste Wende.
Nördlich der Mittelgebirge dominieren dichte Wolken, an der Nordsee bleibt es teils ganztägig trüb. Richtung Süden setzt sich hingegen verbreitet die Sonne durch. Dort scheint sie oft ungestört, nur vereinzelt ziehen lockere Wolkenfelder durch.
Die Temperaturen spiegeln diesen Kontrast deutlich wider. Im Norden werden meist nur 9 bis 14 Grad erreicht. In der Mitte und im Osten steigen die Werte auf 15 bis 19 Grad. Am wärmsten wird es im Süden und Südwesten mit 20 bis 24 Grad, insbesondere am Oberrhein und an der Saar.
Im Norden bleibt es nicht nur kühl, sondern auch ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Samstag vor teils kräftigem Wind. Zwischen 10 und 20 Uhr treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde auf, zunächst aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung.
Auch am Abend und in der Nacht lässt der Wind nur langsam nach. Von 20 Uhr bis in die frühen Morgenstunden sind weiterhin Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. In exponierten Lagen können diese laut Deutschem Wetterdienst noch Werte um 70 Kilometer pro Stunde erreichen.
Im Video | Wetterextreme zum Wochenbeginn: So wird das Wetter in Ihrer Region

Verantwortlich für die Wetterunterschiede sind zwei Drucksysteme. Das Hoch „Uli“ mit einem Zentrum über Großbritannien bleibt am Wochenende weitgehend wetterbestimmend und sorgt vor allem im Süden sowie ab Sonntag im ganzen Land für viel Sonnenschein.
Gleichzeitig beeinflusst das Tief „Ylvi“ über Skandinavien das Wetter im Norden Deutschlands. Es bringt die dichten Wolken, kühlere Luft und den lebhaften bis stürmischen Wind in die Nordhälfte.











