Verstärkte Kontrollen

In dieser Woche ist Blitzermarathon


Aktualisiert am 13.04.2026 – 05:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Mobiler Blitzer: Im April startet der Blitzermarathon. (Quelle: IMAGO/ Frank Hoermann / Sven Simon/imago)

Autofahrer aufgepasst: Im April und August wird in ganz Europa verstärkt geblitzt – und das nicht nur auf Autobahnen.

Zweimal im Jahr richtet das europäische Polizeinetzwerk Roadpol gezielte Verkehrskontrollen aus. Die sogenannten „Speedweeks“ finden 2026 im April und August statt. Die erste Speedweek, als Woche mit verstärkten Tempokontrollen, findet in dieser Woche vom 13. bis zum 19. April 2026 statt. Höhepunkt der ersten Aktionswoche ist der 24 Stunden dauernde Blitzermarathon am Mittwoch, 15. April, bei dem an vielen Stellen gleichzeitig geblitzt wird – ob innerorts, auf Autobahnen oder in sensiblen Bereichen wie dem Umfeld von Schulen.
Die zweite Woche mit intensiver Verkehrsüberwachung ist für den Zeitraum 3. bis 9. August, also mitten in der Ferienzeit, eingeplant.

Der Blitzermarathon ist Teil des Jahreskalenders von Roadpol. Neben Geschwindigkeitsverstößen richten sich die Kampagnen auch gegen andere Unfallrisiken. So sind für 2026 unter anderem folgende Schwerpunktaktionen geplant:

Roadpol will mit diesen Maßnahmen auf Risiken im Straßenverkehr aufmerksam machen und bezeichnet die gleichzeitige Polizeipräsenz in mehreren Ländern als „sichtbares Signal für Verkehrssicherheit“.

Nach Informationen des ADAC nehmen folgende Bundesländer im April teil (Stand März 2026):

In der Vergangenheit hatten beispielsweise Berlin und das Saarland auf eine Beteiligung verzichtet. Die Begründung: Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Effekt. Statt punktueller PR-Aktionen setze man lieber auf dauerhafte Kontrollen.

In vielen Bundesländern werden die Blitzer-Standorte vorab bekannt gegeben – zumindest teilweise. Wer wissen will, ob und wo genau kontrolliert wird, sollte sich bei den zuständigen Polizeibehörden informieren. Die Aktionen konzentrieren sich häufig auf Strecken mit erhöhter Unfallgefahr oder besonders schutzbedürftige Bereiche, etwa an Schulen oder in Wohngebieten.

Geschwindigkeitsverstöße können je nach Ausmaß teuer werden: Innerorts sind mindestens 30 Euro, außerorts mindestens 20 Euro fällig. Bei stärkeren Überschreitungen drohen Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.

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