Newsblog zum 1. FC Köln
„So schlecht!“ Im TV zu hören: FC-Profi schimpft über Schiedsrichter
Aktualisiert am 15.03.2026 – 11:37 UhrLesedauer: 23 Min.
Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Im Newsblog auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.
Der 1. FC Köln muss im Derby gegen Borussia Mönchengladbach erneut auf Sebastian Sebulonsen verzichten. Bei seinem Comeback in Hamburg hat der Rechtsverteidiger wenige Sekunden vor Abpfiff seine fünfte Gelbe Karte gesehen, dadurch fehlt er am kommenden Samstag gesperrt. Nach einem Kölner Freistoß wollte Sebulonsen verhindern, dass HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes den Ball noch einmal schnell nach vorne spielt, und blockierte die Kugel.
Regeltechnisch war die Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Welz vertretbar, doch FC-Trainer Lukas Kwasniok ärgerte sich im Nachgang über „die unterschiedliche Bewertung“ solcher Szenen. So war beispielsweise Hamburgs Luka Vuskovic in der ersten Halbzeit ohne Gelbe Karte davongekommen, nachdem er den Ball weggespielt hatte.
Sebulonsen selbst ärgerte sich ebenfalls – und zwar für alle TV-Zuschauer hörbar. Als der Norweger kurz nach Spielende gegenüber Torwarttrainer Peter Greiber seinen Frust rausließ, war gerade ein Mikrofon in der Nähe. So war eindeutig zu verstehen, wie Sebulonsen über Welz sagte: „He is so bad – so bad! Unbelievable. So bad at refereeing.“ Übersetzt: „Er ist so schlecht – so schlecht! Unglaublich. So ein schlechter Schiedsrichter.“
Der 1. FC Köln hat beim Hamburger SV einen Punkt geholt. Beim 1:1 (1:1) glich Said El Mala per Kopf nach einem Eckball die Hamburger Führung durch Fabio Vieira (39.) aus. Es war das erste Kopfballtor für den Kölner Youngster in der Bundesliga.
Damit beendete der FC auch den Topspiel-Fluch. Alle sieben bisherigen Partien am Samstagabend hatten die Geißböcke verloren. Nun holte Köln den ersten Zähler und steht nun bei 25 Punkten. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt einen Punkt, auf die direkten Abstiegsränge mindestens vier Zähler.
Mit nur einer Kaderänderung ist der 1. FC Köln am Freitagmittag zum Auswärtsspiel beim Hamburger SV gereist. Für den gesperrten Jahmai Simpson-Pusey rückt der nach seinem Muskelfaserriss wieder genesene Sebastian Sebulonsen ins 20-köpfige Aufgebot von Trainer Lukas Kwasniok.
Weiterhin verletzt sind Alessio Castro-Montes, Timo Hübers, Luca Kilian, Joel Schmied, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic. Letztere drei trainierten am Freitag, als der FC-Tross vom Geißbockheim aufbrach, immerhin wieder mit Ball. Schmied, Thielmann und Huseinbasic dürften also zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren.









