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Home » Im schlimmsten Fall droht globale Rezession
Wirtschaft

Im schlimmsten Fall droht globale Rezession

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 15, 2026
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Im schlimmsten Fall droht globale Rezession

Weltwirtschaft

Experten rechnen jetzt mit drei Szenarien


Aktualisiert am 15.04.2026 – 05:25 UhrLesedauer: 3 Min.

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Auch in Deutschland sind die Spritpreise infolge des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus sprunghaft angestiegen. (Archivbild) (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-bilder)

Der IWF senkt seine Prognosen deutlich – und warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs. Selbst im besten Fall drohen schwächeres Wachstum und deutlich höhere Preise.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag in einem aktuellen Bericht klargemacht, dass der Krieg im Nahen Osten die Weltwirtschaft ausbremst und die Inflation antreibt – und im schlimmsten Fall eine globale Rezession drohen könnte.

Das weltweite Wachstum beziffert der IWF nur noch auf 3,1 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im Januar vorhergesagt. Ohne den Krieg hätte der Fonds seine Prognose sogar auf 3,4 Prozent angehoben, sagte Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas. Die Korrektur spiegele „weitgehend die durch den Konflikt verursachten Störungen wider“.

Besonders deutlich zeigt sich das demnach auch in Deutschland: Die größte Volkswirtschaft Europas soll nur noch um 0,8 Prozent wachsen und bleibt damit unter dem Schnitt der Eurozone von 1,1 Prozent. Die USA kommen vergleichsweise glimpflich davon, mit einem erwarteten Wachstum von 2,3 Prozent.

Der IWF zeichnet in seinem Ausblick drei mögliche Entwicklungen – abhängig davon, wie lange der Konflikt in Nahost noch andauert und wie stark die Energieversorgung gestört bleibt.

Parallel zum schwächeren Wachstum steigen die Preise weltweit spürbar. Im günstigsten Szenario erwartet der IWF eine globale Inflationsrate von 4,4 Prozent. Sollte sich die Krise verschärfen, könnte sie auf mehr als 6 Prozent klettern. Damit geraten Notenbanken zunehmend unter Druck, weil sie zwischen Konjunkturstütze und Inflationsbekämpfung abwägen müssen.

Treiber der Entwicklung ist vor allem der massive Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs und das sinkende Vertrauen an den Märkten.

IWF-Chefin Kristalina Georgieva sprach von „sehr großen Sorgen“, dass sich daraus eine schwere Energiekrise entwickeln könnte. Zugleich machte sie deutlich, dass eine schnelle Entspannung möglich sei, sollte der Konflikt in den kommenden Wochen enden – ziehe er sich jedoch bis in den Sommer, werde sich die Lage weiter verschlechtern.

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