Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Friedrich Müller kommt zu Dynamo Dresden zurück

Oktober 5, 2026

Umweltstaatssekretär Flasbarth wechselt zu Klimastiftung

Oktober 5, 2026

Jetzt muss Klopp seinen Spielern wehtun

Oktober 5, 2026

Handelsverband HDE blickt mit Sorge aufs Weihnachtsgeschäft

Oktober 5, 2026

Moderatorin Sarah Kuttner meldet sich nach Biopsie

Oktober 5, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » im Aufschwung? Ökonom mit klaren Worten
Wirtschaft

im Aufschwung? Ökonom mit klaren Worten

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 21, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Kritik an Energiepolitik

„Das war ein großer Fehler“


Aktualisiert am 21.08.2026 – 03:52 UhrLesedauer: 4 Min.

imago images 0863098980Vergrößern des Bildes

Auto an einer Tankstelle: Die Bundesregierung hat den Tankrabatt pünktlich zum Ferienbeginn auslaufen lassen. (Quelle: IMAGO/Rene Traut/imago)

Die deutsche Wirtschaft wächst wieder, doch bei den Energiepreisen sieht einer der bekanntesten Ökonomen des Landes die Bundesregierung auf dem falschen Weg.

Top-Ökonom Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, warnt vor falschem Optimismus mit Blick auf die jüngsten Wirtschaftsdaten. „Aufschwung ist ein starkes Wort“, sagt er im Gespräch mit t-online. Von einem Aufschwung könne man erst sprechen, wenn sich Produktion und Wertschöpfung kräftig und dauerhaft nach vorn bewegten. Was die Daten zeigten, sei lediglich eine Stabilisierung.

Tatsächlich fielen die letzten Wirtschaftszahlen durchweg positiv aus. Das Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg im August zum vierten Mal in Folge, um 7,9 Punkte auf 34,2 Zähler.

Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr das dritte Quartal in Folge gewachsen; im Juni exportierten Unternehmen so viele Waren wie noch nie in einem einzelnen Monat. Die Volks- und Raiffeisenbanken haben ihre Wachstumsprognose daraufhin von 0,5 auf 1,0 Prozent verdoppelt.

  • Firmensterben in Deutschland: Viele Gastwirte geben auf
  • Baumarktkette wird zerschlagen: Verkauf einzelner Filialen

Was für einen Aufschwung noch fehlt

Doch Hüther gibt zu bedenken: „Es ist noch zu früh zu sagen, dass das auch so bleibt.“ In den vergangenen Jahren habe die Wirtschaft mehrfach Anlauf genommen – und sei dann jedes Mal wieder zurückgefallen.

Auch das ZEW-Barometer relativiert er: Vor dem Iran-Krieg habe der Wert fast doppelt so hoch gelegen. Der Anstieg führe also aus einem Tief heraus, nicht auf ein neues Niveau. Erst wenn sich auch die Stimmung in den Unternehmen und im Einzelhandel dauerhaft bessere, sei mehr als eine Momentaufnahme erreicht.

Hüther über Niedrigwasser: Firmen sind robuster als gedacht

Bemerkenswert findet Hüther dennoch, dass die Wirtschaft die Folgen des Krieges in der Ukraine, im Nahen Osten sowie die Blockade der Straße von Hormus besser wegsteckt als erwartet. Das liege auch am relativ stabilen Ölpreis, erklärt der Ökonom. Dieser ist nach dem Beginn des Krieges im Nahen Osten zwar zeitweise auf mehr als 100 US-Dollar pro Barrel geklettert, hat sich aber seitdem bei rund 80 Dollar eingependelt. Dafür sei auch China verantwortlich, die Volksrepublik trete am Ölmarkt derzeit stabilisierend auf.

Auch mit Blick auf das Niedrigwasser und die niedrigen Pegelstände am Rhein sieht Hüther kein großes Risiko für die hiesige Wirtschaft. Unternehmen hätten aus früheren Sommern gelernt und Transporte auf andere Binnenschiffe und auf Lastwagen verlagert, so der Top-Ökonom. Eine weitere Erklärung liegt für Hüther in der Krise selbst.

Nach Jahren der Stagnation seien viele Unternehmen aus dem Markt ausgeschieden, im verarbeitenden Gewerbe und besonders in der Elektro- und Chemieindustrie seien Arbeitsplätze weggefallen. „Da hat sich auch schon viel bereinigt“, sagte er. „Die übrig gebliebenen Unternehmen sind robuster aufgestellt.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Wirtschaft

Handelsverband HDE blickt mit Sorge aufs Weihnachtsgeschäft

Oktober 5, 2026
Wirtschaft

Neue Steuer ab 2027 in Deutschland: Regierung nennt die Details

Oktober 5, 2026
Wirtschaft

Lidl-Gründer Schwarz ist nicht mehr reichster Deutscher – die neue Nummer 1

Oktober 5, 2026
Wirtschaft

Wichtige Frist endet am 31. Dezember

Oktober 5, 2026
Wirtschaft

Neue Steuer ab 2027 in Deutschland: Regierung nennt Details

Oktober 5, 2026
Wirtschaft

Autozulieferer schließt ein Werk in Deutschland: Hunderte Jobs weg

Oktober 5, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Umweltstaatssekretär Flasbarth wechselt zu Klimastiftung

Oktober 5, 2026

Jetzt muss Klopp seinen Spielern wehtun

Oktober 5, 2026

Handelsverband HDE blickt mit Sorge aufs Weihnachtsgeschäft

Oktober 5, 2026

Moderatorin Sarah Kuttner meldet sich nach Biopsie

Oktober 5, 2026

Wetter-Experte kündigt ersten Schnee an

Oktober 5, 2026
Neueste Beiträge

Warum ist der Ruhetag eigentlich am Sonntag?

Oktober 5, 2026

Das fehlt Leibniz-Universität und MHH nun

Oktober 5, 2026

Werden es mehr als 44 Stimmen?

Oktober 5, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.