Bei Rauswurf aus Royal Lodge
Ex-Prinz Andrew wütete: „Ich bin der Sohn der Queen“
22.02.2026 – 20:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Andrew Mountbatten-Windsor musste sein langjährges Zuhause, die Royal Lodge, räumen. Dabei soll er versucht haben, seinen Status auszunutzen.
Anfang Februar musste Andrew Mountbatten-Windsor seine ursprüngliche Residenz, die Royal Lodge, verlassen. Er wurde nach Sandringham umgesiedelt, nachdem König Charles III. ihn dazu aufgefordert und ihm zudem all seine Titel entzogen hatte. Der Hintergrund ist seine Verwicklung in den Epstein-Skandal.
Bei der Zwangsräumung soll sich der 66-Jährige verzweifelt gezeigt haben. „Ich bin der zweite Sohn der Queen, das könnt ihr mir nicht antun“, soll er laut „The Sun on Sunday“ gewütet haben. Weiter berichtete ein Insider: „Er weigerte sich zu gehen und jede Verantwortung zu übernehmen.“
Dass er den Namen der Queen zu seiner Verteidigung nutzte, sei „außergewöhnlich“. „Niemand ist sich ganz sicher, ob ihm überhaupt schon bewusst ist, wie schlimm seine Lage wirklich ist.“, so der Insider.
Eine weitere Quelle bestätigte dem Medium, dass die Gespräche angespannt verliefen. Andrew Mountbatten-Windsor habe deutlich gemacht, dass er „nicht gehen wollte“. Die Auseinandersetzung um das Anwesen wurde in britischen Medien als „Belagerung der Royal Lodge“ bezeichnet.
Nach seinem Auszug kam es für Mountbatten-Windsor allerdings sogar noch schlimmer: An seinem Geburtstag am Donnerstag wurde er im Zuge der Epstein-Ermittlungen festgenommen.
Der Vorwurf lautet auf Amtsmissbrauch im öffentlichen Dienst während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter zwischen 2001 und 2011. Nach einer bis zu zehnstündigen Befragung auf einer Polizeiwache in Norfolk wurde Andrew Mountbatten-Windsor wieder freigelassen.
König Charles III. äußerte sich zu dem Vorfall und betonte: „Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Er selbst sei vor der Verhaftung nicht informiert worden. In einer schriftlichen Erklärung, die nur Stunden nach Andrews Festnahme veröffentlicht wurde, betonte er außerdem: „Meine Familie und ich werden unsere Pflicht und unseren Dienst für euch alle fortsetzen.“
