Nach Anschlag beim CSD Berlin
Hunderte Hamburger solidarisieren sich
26.07.2026 – 18:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD zeigt die queere Community in Hamburg Solidarität. Eine weitere Kundgebung ist für den Abend geplant.
Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) sind in Hamburg rund 800 Menschen zu einer Kundgebung zusammengekommen.
„Wir sind in Gedanken bei der Berliner Community“, hieß es in einem Instagram-Beitrag des Vereins Hamburg Pride, der zu der Versammlung aufgerufen hatte. Ein Mitarbeiter des Polizeilagezentrums sagte, die Eilversammlung sei nach rund 45 Minuten beendet worden. Der Hamburger CSD ist für Samstag geplant.
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Kleinere Vorfälle während der Versammlung
Wie der Mitarbeiter weiter sagte, kam es während der Versammlung zu kleineren Vorfällen. Die Polizei sprach demnach ein Aufenthaltsverbot aus und stellte eine Identität fest. Details nannte die Polizei nicht.
Zweite Kundgebung in Barmbek geplant
Eine weitere Versammlung unter dem Motto „Gegen die Gewalt beim CSD“ ist um 18.00 Uhr in Hamburg-Barmbek geplant, wie die Polizei mitteilte.
Ein Autofahrer ist am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD in Menschen gefahren. Anschließend attackierte er nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) weitere Passanten mit einer Art Machete.
Eine Frau starb bei dem Angriff, 29 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen, der Islamist sein soll.
