Bereits 2024 erschien eine Studie mit ähnlichen Ergebnissen wie in der aktuellen Untersuchung. Hundevideos in sozialen Medien suggerieren demnach oft fälschlicherweise, dass sich die Tiere wohlfühlen. Die Autoren der Studie, die in der Fachzeitschrift „Applied Animal Behaviour Science“ veröffentlicht wurde, warnten, Stresssignale von Hunden würden häufig übersehen. Das Forscherteam analysierte 190 beliebte Videos und stellte fest, dass Hunde darin oft Unbehagen, Furcht oder Verwirrung zeigten, während Menschen eifrig Likes verteilten.
Typische Stressindikatoren wie das Abwenden des Kopfes, Gähnen, Blinzeln oder angelegte Ohren werden den Autoren zufolge oft als amüsant missverstanden. Besonders Umarmen kann auf Hunde einschüchternd wirken, während das Lecken am Mund häufig Unterwürfigkeit statt Zuneigung bedeutet.
