Neue Regelung

Hunde willkommen bei Ikea in Hamburg – mit klaren Bedingungen

16.06.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Ikea Logo am Möbelhaus in Hamburg Schnelsen (Symbolbild): Ab sofort können Hunde mit in das schwedische Einrichtungshaus. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha/imago)

Ikea Hamburg öffnet seine Türen für Vierbeiner – doch ein Bereich bleibt für Hunde streng verboten, und nicht alle Kunden sind begeistert.

Seit Montag sind Hunde in allen Ikea-Einrichtungshäusern und Planungsstudios willkommen – auch in Hamburg. Das gab das Möbelunternehmen auf seinem Instagram-Kanal bekannt – inklusive eines Videos, in dem Ikea erklärt: „Viele von euch haben schon darauf gewartet.“

Wer seinen Hund mitbringt, muss ihn entweder in einer Hundetasche, einem Hundekorb oder einem Hunderucksack transportieren – oder ihn während des gesamten Aufenthalts an der kurzen Leine führen. Nicht erlaubt sind Hunde im Schwedenbistro, im Schwedenshop, in der Ausgabelinie des Kundenrestaurants sowie im Kinderbereich Småland. Ausgebildete Blindenführ- und Assistenzhunde sind von diesen Einschränkungen ausgenommen. Hundehalter haften für ihr Tier.

Hunde bei Ikea: Wassernäpfe und Anleinmöglichkeiten vorhanden

Wer eine Pause braucht: Vor den Einrichtungshäusern stehen laut Ikea weiterhin Wassernäpfe und Anleinmöglichkeiten zur Verfügung.

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Unter dem Instagram-Post entbrannte schnell eine Diskussion. Kritische Stimmen wiesen auf Tierhaarallergien und Angst vor Hunden hin. Eine Nutzerin schrieb: „Habt ihr auch mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die eine Tierhaarallergie haben oder Panik vor Hunden?“ Eine andere äußerte Bedenken wegen Textilien: „Was ist mit Menschen, die eine Allergie haben? Sofa probesitzen oder Kissen kaufen kann da schon echt hart werden.“

Andere begrüßten die Entscheidung ausdrücklich. „Ein großes Dankeschön an Ikea – ich finde es einen tollen Schritt“, schrieb eine Nutzerin und verwies darauf, dass Menschen und Hunde bereits an vielen anderen Orten problemlos aufeinandertreffen. Eine weitere kommentierte: „Meine Hunde sind stolze 17 und 18 Jahre alt und können gesundheitsbedingt nicht lange alleine bleiben – da freut man sich über solche Möglichkeiten.“

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