Conference League

Horror-Verletzung überschattet Mainz-Remis


Aktualisiert am 12.03.2026 – 23:09 UhrLesedauer: 3 Min.

Mit einer Trage musste Silas vom Platz gebracht werden. (Quelle: Ludìk Peøina/dpa)

Gegen Sigma Olmütz gibt es für den FSV Mainz 05 eine Nullnummer. Ein Offensivstar wird wohl lange ausfallen.

Der FSV Mainz 05 hat in der Conference League weiter gute Chancen auf den Viertelfinaleinzug. Bei Sigma Olmütz gab es im Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstagabend ein 0:0-Remis. Vor heimischer Kulisse leistete der tschechische Klub erbitterte Gegenwehr und kam in der Schlussphase sogar noch zu guten Torchancen. Die blieben aber ebenso ungenutzt wie die Gelegenheiten der Elf von Trainer Urs Fischer. Zwei vermeintliche Mainzer Treffer zählten aufgrund einer Abseitsposition nicht. Im Rückspiel am kommenden Donnerstag kann Mainz im eigenen Stadion den Viertelfinaleinzug klarmachen.

Sollten die Rheinhessen das Viertelfinale erreichen, würden sie auf den Sieger der Partie zwischen dem kroatischen Club HNK Rijeka und Racing Straßburg aus Frankreich treffen. Das Hinspiel gewann Straßburg 2:1. Schon der Einzug ins Achtelfinale war für die 05er aber eine Europapokal-Premiere.

Überschattet wurde das Spiel aber von einer schweren Verletzung des Mainzers Silas. In der 65. Minute ging der Angreifer ohne Gegnereinwirkung plötzlich zu Boden und hielt sich vor Schmerzen die Arme vor das Gesicht. Mit einer Trage wurde 27-Jährige vom Platz getragen. Die Wiederholungen zeigten, dass er sich wohl das Schienbein gebrochen hat.

Teamkollege Danny da Costa, der selbst schon einmal einen Schienbeinbruch erlitten hatte, wünschte Silas nach dem Spiel alles Gute. Am RTL-Mikrofon sagte er: „Ich kann ihm nur wünschen, dass es das nicht ist, dass er vielleicht nochmal Glück im Unglück hatte. Das wünscht man keinem.“ Er wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er nicht lange ausfallen werde.

Die Mainzer gingen als Favorit in das Duell mit Olmütz. Während der FSV als Siebter der Ligaphase den direkten Einzug ins Achtelfinale schaffte, zog Olmütz mit Platz 24 gerade noch in die Zwischenrunde ein und setzte sich dort überraschend gegen den FC Lausanne-Sport aus der Schweiz durch.

„Eigentlich spielt es für mich keine Rolle, wer da jetzt Favorit ist“, sagte Sportvorstand Christian Heidel dem Streamingdienst RTL+ vor dem Anpfiff und fügte hinzu. „Wir wissen, dass das eine ganz, ganz schwierige Nummer wird.“

Und Heidel sollte recht behalten. Denn die Gastgeber erwischten in einer ersten Hälfte mit nur ganz wenigen Höhepunkten den besseren Start, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Aus dem Nichts trafen die Mainzer durch Silas in der 24. Minute mit ihrer ersten zwingenden Offensivaktion zur vermeintlichen Führung. Doch wegen einer Abseitsstellung von U21-Vizeeuropameister Paul Nebel zählte das Tor nicht.

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