Der Pressesprecherin des Berliner Doms, Eva Hepper, zufolge, handelt es sich bei der Sanierung um das „größte Bauvorhaben des Berliner Doms seit der Zerstörung des Doms im 2. Weltkrieg“. Insgesamt betrugen die Kosten für die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen 29,5 Millionen Euro und überstiegen damit die ursprüngliche Schätzung von 17,5 Millionen Euro bei Weitem. Grund dafür seien unter anderem die gestiegenen Baukosten infolge des Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie eine Verlängerung der Bauzeit, heißt es vonseiten des Berliner Doms. Finanzielle Unterstützung hatte der Berliner Dom von der Bundesregierung mit gut 10 Millionen Euro erhalten, sowie vom Land Berlin mit rund 9 Millionen Euro.
Die Hohenzollerngruft ist die größte dynastische Grablege Deutschlands und gehört neben der Kapuzinergruft in Wien oder den Königsgräbern in der Pariser Kathedrale St. Denis zu den wichtigsten dynastischen Grabstätten Europas. Diese Prominenz sei den wenigsten bekannt, sagt Kuratorin Birgit Walter und: „Durch die Sanierung wird sich das nun hoffentlich ändern.“
