- „Auf das absolut Notwendigste“ reduzieren: Zehntausende sollen nicht duschen – Folgen des Hitze-Wetters in Deutschland
Hitze kehrt nach Wetterprognosen noch einmal zurück
Ob der Wetterwechsel tatsächlich das endgültige Ende des Hochsommers bedeutet, ist noch nicht entschieden. Die verschiedenen Modellläufe zeigen zwar übereinstimmend, dass die derzeit stabile Hochdrucklage ab Mitte August unter Druck gerät. Wie es danach weitergeht, berechnen sie jedoch unterschiedlich.
Nach einer Variante des europäischen Wettermodells baut sich mit Beginn der letzten zehn Tage des August erneut ein Hoch über Mitteleuropa auf. Zwischen dem 22. und 24. August könnten die Temperaturen wieder auf 27 bis 32 Grad steigen, örtlich werden bis zu 35 Grad berechnet.
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Der Sommer endet in Schüben
Auch das amerikanische Wettermodell (GFS) lässt den Hochsommer nicht auf einen Schlag enden. Nach dessen Wetterprognose kann sich die aktuelle Hitzewelle über Mitteleuropa etwas länger behaupten. Bis zum 20. August sind demnach 28 bis 34 Grad möglich, phasenweise sogar bis zu 39 Grad.
Anschließend könnten frischere Luftmassen vom Atlantik die Temperaturen deutlich nach unten drücken. Doch auch hier deutet sich um den 23. August noch einmal ein kurzer Anstieg auf 28 bis 34 Grad an, bevor die Werte erneut auf 20 bis 25 Grad zurückgehen. Bei Regen werden örtlich sogar nur 14 Grad berechnet. Statt eines abrupten Endes zeichnet sich damit in dieser Variante ein Wechsel zwischen heißen und deutlich frischeren Phasen ab.
„Bis dahin bleibt uns die Hitze erhalten“
Der Meteorologe Jung fasst die Wetterprognosen zusammen: „Die Kontrollläufe des ECMWF und auch das europäische KI-Modell stützen ein Ende der Hitze ab Mitte August, ebenso die Stratosphärenmodelle, die auf eine Umstellung Richtung Frühherbst deuten. Das amerikanische Lager hält dagegen länger an der Hitze fest.“ Bei der Temperatur seien sich die Modelle im Grundton aber einig: zu warm, mit einer Abweichung um zwei bis drei Grad über dem langjährigen Mittel.
Unterm Strich: „Der meteorologische Sommer endet am 31. August. Bis dahin bleibt uns die Hitze zumindest zeitweise erhalten, ein möglicher Wetterwechsel ab Mitte des Monats ist die spannendste Frage – und selbst wenn er kommt, löst er die Dürre nicht auf, sondern lindert sie bestenfalls oberflächlich“, so die Prognose von Jung.











