Airline entschuldigt sich

Klimaanlage defekt: Rettungsdienst muss zu Flugzeug ausrücken

Aktualisiert am 22.06.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Aufnahmen zeigen die angespannte Situation an Bord des Ferienfliegers.

Ein besetztes Flugzeug steht über eine Stunde am Boden am Frankfurter Flughafen – die Kabine heizt sich auf, mehrere Passagiere werden behandelt.

Weil die Klimaanlage nicht richtig funktionierte, hat sich ein Flugzeug der Airline SunExpress am Boden des Frankfurter Flughafens stark aufgeheizt. Die hohen Temperaturen im Innenraum sorgten am Sonntagnachmittag für einen Einsatz von Rettungskräften, teilte das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mit. Mehrere Passagiere in der bereits besetzten Maschine klagten demnach über Unwohlsein.

Die Airline erklärte: „Was die Fluggäste an Bord unseres Fluges XQ147 von Frankfurt nach Antalya am 21. Juni erlebt haben, tut uns aufrichtig leid. Wir bitten alle betroffenen Fluggäste in aller Form um Entschuldigung.“ Zuvor hatte „RTL“ über den Vorfall berichtet.

Klimaanlage im Flugzeug defekt

Laut „hessenschau.de“ berichteten Fluggäste davon, dass sie das überhitzte Flugzeug verlassen wollten, daran aber gehindert worden seien. Demnach seien Temperaturen über 50 Grad an Bord gemessen worden. Schließlich sei die Polizei gerufen und die Türen geöffnet worden, als die Rettungskräfte eintrafen.

Leider benötigten einige der insgesamt 189 Passagiere medizinische Betreuung, hieß es von der Airline. Nach einem Check hätten sie jedoch noch am selben Tag den Flug in die Türkei antreten können. An Bord waren zudem sechs Crew-Mitglieder.

Wie eine Sprecherin mitteilte, lag die Ursache in einem technischen Defekt am Hilfsaggregat, das am Boden unter anderem für die Klimatisierung zuständig ist. Sämtliche Passagiere sowie die Crew verließen das Flugzeug. Der Flug startete noch am selben Tag – wenn auch mit Verspätung.

Passagiere vor Ort versorgt

Der Abflug des Passagierflugzeugs hatte sich zunächst verzögert, teilte das Polizeipräsidium mit. Mehr als eine Stunde nach dem ursprünglich geplanten Abflug wurden die Rettungskräfte demnach gegen 15.15 Uhr alarmiert. Die betroffenen Passagiere wurden laut den Angaben von den Einsatzkräften vor Ort versorgt.

„Wir prüfen derzeit den gesamten Ablauf gründlich und ziehen daraus die notwendigen Konsequenzen. Unser Kundenservice-Team kontaktiert derzeit alle betroffenen Fluggäste zu ihrem Befinden und ob sie gegebenenfalls weitere Unterstützung benötigen“, hieß es.

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