Neue Kategorie schreibt Geschichte
Historischer Moment bei den Oscars
Aktualisiert am 16.03.2026 – 08:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Zum ersten Mal seit fast einem Vierteljahrhundert gibt es eine Neuerung bei der Verleihung – und nun eine besondere weitere Kategorie. Die erste Preisträgerin hat an einem Oscar-Favoriten mitgearbeitet.
Beste Hauptdarstellerin, bester Hauptdarsteller, bester Film – bei der Oscar-Verleihung stehen alljährlich die großen Kategorien im Mittelpunkt.
Doch bei der Preisverleihung in diesem Jahr gab es auch einen historischen Moment zu sehen. Dann am Sonntagabend in Los Angeles wurde zum ersten Mal seit fast 25 Jahren wieder eine neue Kategorie eingeführt.
Cassandra Kulukundis gewann den Oscar für ihre Arbeit an dem Film „One Battle After Another“ – in der Kategorie „Casting“, also für die in Abstimmung mit Regie und Produktion getroffene Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler für die zu besetzenden Rollen. Nominiert waren unter anderem auch die Britin Nina Gold für „Hamnet“ und ihre US-Kolleginnen Francine Maisler („Sinners“) und Jennifer Venditti („Marty Supreme“).
Mit der neuen Auszeichnung für Casting-Direktoren wächst die Zahl der Preissparten auf nun mittlerweile 24. Für einen eigenen Casting-Oscar hatten sich Filmschaffende, die bei Produktionen für die Besetzung von Rollen zuständig sind, seit Jahren eingesetzt.
Die Filmakademie hatte zuletzt im Jahr 2002 die damals neue Sparte „Bester animierter Spielfilm“ bei der Trophäenshow eingeführt. Nun feierte „Casting“ seine Premiere. Seit Jahren wird auch für eine Auszeichnung für Stunt-Arbeit plädiert. Mit Erfolg: 2025 gab die Oscar-Akademie bekannt, dass es ab 2028 – also ab der 100. Oscar-Verleihung – auch einen „Goldjungen“ für „Stunt-Design“ geben wird. Dann wird bei der Gala in insgesamt 25 Kategorien ausgezeichnet werden.











