WM-Reise planen
So viel kostet ein Mietwagen an den teuersten WM-Standorten
29.03.2026 – 16:01 UhrLesedauer: 3 Min.
Die Fußball-WM 2026 wird zum Mega-Event mit Millionen Fans vor Ort. Wer flexibel reisen will, muss allerdings teils tief in die Tasche greifen.
Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer findet erstmals mit 48 Teams, 104 Spielen und 16 Austragungsorten in den USA, Mexiko und Kanada statt. Das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 verteilt sich über einen ganzen Kontinent – entsprechend wichtig wird die Mobilität für Fans. Viele setzen dabei auf Mietwagen, um unabhängig zwischen Städten und Stadien zu reisen. Eine Analyse von HolidayCheck zeigt nun, wie stark die Preise während der WM steigen.
Für die Untersuchung wertete HolidayCheck die Mietwagenpreise für die erste Turnierwoche vom 14. bis 21. Juni 2026 aus und verglich sie mit einem spielfreien Zeitraum einen Monat zuvor. Dabei berücksichtigten die Experten Familienwagen mit Abholung am Flughafen, einer Mietdauer von einer Woche sowie Vollkasko, Diebstahlschutz und Klimaanlage. Das Ergebnis fällt deutlich aus: Die hohe Nachfrage treibt die Preise vielerorts massiv nach oben.
Besonders teuer wird es in den USA. In Boston zahlen Reisende im Schnitt 618 Euro pro Woche – so viel wie an keinem anderen WM-Standort. Auch Dallas mit 568 Euro und New York/New Jersey (hier spielt die DFB-Elf gegen Ecuador) mit 544 Euro zählen zu den teuersten Städten. In Houston (hier trifft die deutsche Mannschaft auf Curaçao) liegen die Preise bei 508 Euro. Auffällig ist: Vor allem die Spielorte wichtiger Partien treiben die Kosten nach oben. In Boston finden unter anderem ein Viertelfinale sowie Spiele großer Nationen statt, während in New York/New Jersey das Finale ausgetragen wird.
Etwas günstiger bleiben andere US-Städte. In Los Angeles zahlen Fans durchschnittlich 338 Euro, in Miami sogar nur 262 Euro. Dennoch zeigt sich ein klares Muster: Je bedeutender die Spiele an einem Standort, desto höher die Mietwagenpreise.
Deutlich günstiger wird es in Mexiko. Monterrey ist mit 215 Euro pro Woche der günstigste Standort der gesamten WM. Auch Guadalajara mit 243 Euro und Mexico City mit 328 Euro liegen klar unter dem Niveau vieler US-Städte. Allerdings steigen die Preise auch dort während der WM deutlich. In Guadalajara zahlen Reisende 120 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum, in Mexico City beträgt der Anstieg 92 Prozent.
In Kanada zeigt sich ein gemischtes Bild. Toronto (hier spielt die DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste) bleibt mit rund 300 Euro vergleichsweise stabil und verzeichnet nur einen geringen Preisanstieg. Vancouver dagegen gehört mit 501 Euro pro Woche zu den teureren Standorten und liegt auf einem ähnlichen Niveau wie viele US-Städte.








