Sommerferien in Bayern

Auf diesen Münchner Routen drohen Staus

Aktualisiert am 03.08.2026 – 09:09 UhrLesedauer: 3 Min.

Dichter Reiseverkehr auf der Autobahn A8 in Richtung Süden am Irschenberg (Archivbild). Auch am Montag sollten Reisende mögliche Verzögerungen einplanen. (Quelle: IMAGO/Rolf Poss/imago)

Das erste Reisewochenende ist vorbei – doch rund um München bleibt die Lage angespannt. Wo Staus, Pannen und Baustellen Reisende ausbremsen können.

Das erste Reisewochenende der bayerischen Sommerferien ist vorüber. Entwarnung gibt es auf den Straßen rund um München jedoch nicht: Seit Montag sind in allen deutschen Bundesländern Schulferien. Auf den beliebten Urlaubsrouten in Richtung Alpen und Mittelmeer bleibt deshalb mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Auf der A8 München–Salzburg bestand im Bereich der Anschlussstelle Irschenberg Gefahr durch ein defektes Fahrzeug. Auch in der Gegenrichtung nach München mussten Autofahrer Geduld mitbringen: Zwischen Augsburg-Ost und Dasing wurden rund fünf Kilometer Stau und mindestens 27 Minuten Zeitverlust gemeldet.

Da sich die Verkehrslage kurzfristig ändern kann, sollten Autofahrer die Angaben unmittelbar vor der Abfahrt noch einmal prüfen.

Angespannte Verkehrslage auch am Montag

Am Montag wurden bereits mehrere Behinderungen gemeldet, etwa auf der A96 in Richtung München staute sich der Verkehr zwischen Laim und Sendling zeitweise auf einer Länge von rund einem Kilometer. Der Zeitverlust betrug etwa acht Minuten.

Auf der staugeplagten A8 in Richtung Salzburg kam es am Irschenberg bereits zu leichten Verzögerungen, ebenso in der Gegenrichtung nach München. Da sich die Verkehrslage kurzfristig ändern kann, sollten Autofahrer die Angaben unmittelbar vor der Abfahrt noch einmal prüfen.

Fahrzeuge stauen sich auf der Autobahn A8 am Chiemsee (Archivbild). Am ersten Ferienwochenende wird es wieder erhebliche Verkehrsbehinderungen geben. (Quelle: Uwe Lein/dpa/dpa-bilder)

„Besonders viel Geduld brauchen Reisende, die zum Ferienstart aus Bayern in die Urlaubsregionen im Süden fahren“, sagt Alexander Kreipl, Sprecher des ADAC Südbayern. Auf den Autobahnen wurde es bereits ab Freitag eng, ein großer Stau blieb aber aus.

Hohe Staugefahr besteht laut ADAC auf der A3 zwischen Kreuz Regensburg und Passau, der A7 von Ulm Richtung Füssen und Reutte sowie der A8 zwischen München und Salzburg. Betroffen seien auch die A93 zwischen dem Inntaldreieck bei Rosenheim und Kufstein, die A95 von München Richtung Garmisch-Partenkirchen und die A99 rund um München.

Bauarbeiten am Brenner

Auch die anhaltenden Baustellen auf der Brennerautobahn verschärfen die Lage. Zwar ist, anders als im Mai, keine großflächige Sperrung des Abschnitts am Wipptal geplant. Doch weil Bauwerke wie die Luegbrücke das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, muss hier zwingend saniert werden. Die Folge sind Geschwindigkeitsbegrenzungen, teilweise ist die Fahrbahn nur einspurig nutzbar.

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