Spritpreise auf Dauerhoch

Hier tanken Autofahrer jetzt am günstigsten


05.08.2026 – 11:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Spritpreise im Vergleich: Im Saarland kostet Diesel rund sechs Cent weniger als im Bundesdurchschnitt. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

Tanken ist in Deutschland derzeit so teuer wie selten. Doch je nach Bundesland können Autofahrer deutlich sparen.

In Deutschland stehen die Spritpreise kurz vor einem historischen Höchststand. Je nach Bundesland müssen Autofahrer jedoch deutlich unterschiedliche Preise an der Zapfsäule zahlen. Besonders günstig tanken kann man derzeit im Saarland.

Das zeigt eine Auswertung der aktuellen Preise. Diesel kostete dort 2,103 Euro je Liter, also rund sechs Cent weniger als im Bundesdurchschnitt. Auch bei Benzin lag das Saarland vorn: Super E10 kostete 2,036 Euro und Super 2,095 Euro je Liter. Beide Werte lagen etwa fünf Cent unter dem Schnitt.

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Diesel in NRW am teuersten

Am teuersten war Diesel in Nordrhein-Westfalen. Dort kostete der Liter 2,205 Euro. Gegenüber dem Saarland sind das gut zehn Cent mehr. Bei Super E10 zahlten Autofahrer in Hessen am meisten. Dort lag der Literpreis bei 2,121 Euro. Der Abstand zum Saarland betrug fast neun Cent.

Das summiert sich. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern machen zehn Cent Unterschied fünf Euro aus.

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Berlin und Bayern lagen unter dem Schnitt

Auch Berlin und Bayern schnitten bei Benzin vergleichsweise günstig ab. Super E10 kostete in Berlin 2,048 Euro und in Bayern 2,053 Euro. Damit lagen beide Länder drei bis vier Cent unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Zahlen zeigen, wie stark die regionalen Preisunterschiede sein können. Für Autofahrer lohnt es sich deshalb, nicht nur die nächste Tankstelle, sondern auch die Region im Blick zu haben.

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Insgesamt bleibt Kraftstoff teuer. Laut ADAC kostete Super E10 im Juli im Durchschnitt 2,099 Euro pro Liter. Das war nur ein Cent weniger als im bisherigen Rekordmonat April 2026.

Das ist die beste Zeit zum Tanken

Seit die 12-Uhr-Regel für Preiserhöhungen an Tankstellen gilt, tankt man vormittags statt abends günstiger.

Nach dem Mittagssprung fallen die Preise schnell. In der Nacht tut sich dagegen kaum etwas. Morgens ab etwa fünf Uhr sinken die Preise dann weiter bis zum Tagestief kurz vor 12 Uhr.

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