Bundesliga, 30. Spieltag

Herber Rückschlag: Frankfurt geht gegen Leipzig unter


Aktualisiert am 18.04.2026 – 20:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Enttäuscht: Frankfurts Ayoube Amaimouni im Spiel gegen RB Leipzig. (Quelle: IMAGO/Revierfoto/imago-images-bilder)

Die SGE kämpft sich nach einem Schlag zurück in die Partie. Ein Doppelschlag in der Schlussphase führt dann aber zur Entscheidung.

Herber Rückschlag für Eintracht Frankfurt im Kampf um die sicheren Europa-Plätze: Die SGE verlor im Topspiel des 30. Spieltags der Bundesliga zuhause mit 1:3 (1:1) gegen RB Leipzig und bleibt mit 42 Zählern Tabellensiebter, kann am Sonntag aber von Verfolger SC Freiburg (40) überholt werden..

Yan Diomande (27.) hatte die Gäste in einer umkämpften Partie in Führung gebracht, Hugo Larsson erzielte kurze Zeit später den nicht unverdienten Ausgleich. Nach der Pause aber wurde Leipzig immer stärker und machte durch Tore von Antonio Nusa (70.) und Conrad Harder (81.) den Sieg fest. Leipzig festigte damit auch Tabellenplatz drei und ist weiter auf Kurs Rückkehr in die Champions League.

Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, als die neu formierte Leipziger Defensive erstmals ins Schwitzen kam. Nach einem Zuspiel von Fares Chaibi kam Jonathan Burkardt in zentraler Position frei zum Abschluss, doch RB-Torwart Maarten Vandevoordt konnte den zu unplatzierten Schuss abwehren.

Die nächsten gefährlichen Aktionen gehörten den Leipzigern. Gleich zweimal zielte Diomande jedoch zu ungenau. Insgesamt agierten beide Teams mit zu wenig Tempo, sodass sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte.

Doch dann setzte Diomande plötzlich zu einem unwiderstehlichen Solo an. Der 19 Jahre alte Ivorer, der mit der Elfenbeinküste in der WM-Vorrunde auf die DFB-Auswahl trifft, umkurvte gleich mehrere Gegenspieler und vollendete mit einem trockenen Schuss aus rund 16 Metern ins Eck. Es war das zwölfte Saisontor von Diomande, der beim 6:0 in der Hinrunde gleich dreimal getroffen hatte.

Die Antwort der Hessen, die auf die verletzten Kaua Santos, Rasmus Kristensen, Jean-Matteo Bahoya und Nnamdi Collins verzichten mussten, ließ nicht lange auf sich warten. Einen gelungenen Angriff über mehrere Stationen schloss Larsson per Kopf ab.

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