„Gut genug“-Gegenangriff
Heidi Klum gerät nach ihrer Kritik in die Schusslinie
22.06.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Streit um den größten Sommer-Hit des Jahres geht weiter: Jetzt schalten sich die Produzenten von „Gut genug“ ein und kritisieren Heidi Klum für ihre Aussagen deutlich.
Dieser Ohrwurm hat es in sich: „Gut genug“ löst weltweit Begeisterung aus. Bei YouTube kommt der Song auf fast 8 Millionen Abrufe, bei Spotify sind es fast 18 Millionen. Der Blumengarten-Sänger Rayan ist für den eingängigen Refrain verantwortlich, Shirin David rappt einen Part über Selbstbestimmung, und das Berliner Produzenten-Duo Kitschkrieg liefert den modernen, elektronischen Beat.
Auch in den USA wird das Lied gefeiert. Auf der Videoplattform Tiktok liefen bereits über eine Millionen Soundclips von „Gut genug“, auf Instagram kommt das offizielle Reel auf mehr als 14 Millionen Aufrufe. Auch Heidi Klum zählt zu den prominenten Hörerinnen und löste zuletzt mit kritischen Aussagen zu Shirin David Parts Wirbel auf: Die GNTM-Chefin sagte, sie möge „nur seinen Part“ – und bezog sich damit auf die Falsett-Stimme von Rayan.
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Das brachte nun das Produzentenduo auf den Plan. In einem Interview mit der „Berliner Morgenpost“ äußerten sich Christoph Erkes (Fizzle) und Christian Meyerholz (Fiji Kris) von Kitschkrieg zu der Kontroverse um Klum. So sagt Meyerholz: „Den Amerikanern fehlt die kulturelle Relevanz von Shirin David in Deutschland“, schießt er in Richtung Heidi Klum zurück und fügt dann an, was Shirin Davids Raptext aus seiner Sicht so besonders macht: „Die sagt Sachen, die sie sonst nicht gesagt hat. Wenn du die Ebene nicht hast, fehlt etwas.“
„Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, sag einfach nix“
Sein Kollege Christoph Erkes ergänzt: „Meine Oma hat gesagt: Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag einfach nix.“ Eine deutliche Spitze in Richtung des Supermodels, das ebenfalls schon mit musikalischen Ausflügen Schlagzeilen produzierte. So brachte sie mal ein Weihnachtslied heraus, sang den „Germanys Next Topmodel“-Titelsong oder erregte mit einer Kollaboration mit dem Rapper Snoop Dogg Aufsehen.
Christoph Erkes findet jedenfalls, dass es von Heidi Klum unangemessen war, Shirin David zu kritisieren. Der 53-Jährigen hätte klar sein müssen, was ihre Aussagen auslösen. „Sie weiß doch, was sie für einen Reach hat“, sagt Erkes und fügt an: „Ich frage mich schon: Heidi, warum kommst du hier so negativ rein? Der Song hat eine positive Message, er macht den Leuten Freude.“











