„Außerordentlich schwergefallen“

Hamburger Restaurant schließt schon wieder – nach drei Monaten


17.07.2026 – 16:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Speicherstadt (Archivfoto): Am Sandtorkai schließt ein Restaurant. (Quelle: IMAGO/Peter Seyfferth/finephotoart.org/imago)

Erst vor drei Monaten hatte das „Buoy“ feierlich eröffnet. Jetzt ist allerdings schon wieder Schluss, das Restaurant verschwindet on der Bildfläche.

Lange hat das „Buoy“ sich nicht in Hamburg gehalten. Nachdem das Zwei-Sterne-Lokal „Bianc“ am Sandtorkai in der HafenCity Ende vergangenen Jahres seine Türen geschlossen hatte, öffnete dort im April das „Buoy“ mit Marvin Böhm als Küchenchef. Lange durften Gäste das „norddeutsche Fine Dining“, wie es auf der Webseite anmoderiert wird, aber nicht genießen: Das Restaurant schließt überraschend.

In dem letzten Beitrag auf dem Instagram-Kanal des „Buoy“ vom 16. Juni wirbt das Lokal für das Käseangebot. „Reserviert euren Tisch über den Link in der Bio“, werden die Gäste aufgefordert. Weitere Beiträge wurden seitdem nicht veröffentlicht – und auch Tische kann man nicht mehr reservieren. „Keine Online-Öffnungen […] in den nächsten zwei Monaten. Entdecke andere Termine oder versuche es später noch einmal“, heißt es dort. Egal auf welchen Termin man klickt, wird „geschlossen“ angezeigt.

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Was mit dem Standort passiert, ist unklar

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat das folgenden Hintergrund: Das „Buoy“ macht dicht. „Wir haben uns entschieden, den Restaurantbetrieb einzustellen“, teilt der Betreiber in einer Stellungnahme mit. Die Schließung begründet er wie folgt: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass unser gastronomisches Konzept unter den aktuellen Marktbedingungen wirtschaftlich nicht nachhaltig betrieben werden kann.“ Nach sorgfältiger Prüfung aller Optionen sei man deshalb zu dem Entschluss gekommen, den Betrieb nach der Sommerpause nicht wieder aufzunehmen.

„Diese Entscheidung ist uns außerordentlich schwergefallen“, ergänzt der Betreiber. Umso dankbarer sei man den Gästen, dem Team sowie Partnern und Lieferanten für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und die gemeinsame Zeit. Die Weinbar „Pan con tomate“, die sich an derselben Adresse befindet, ist davon nicht betroffen.

Was mit dem Standort jetzt passiert, ist derweil unklar.

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