Serie „Hartz und Herzlich“

Schulden und Wohnungschaos: „Ich habe Scheiße gebaut“

16.02.2026 – 13:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Ilse in ihrer Wohnung: Die Rentnerin hat einen Freund, der 26 Jahre jünger ist. (Quelle: RTL Zwei)

RTLzwei begleitet in neuen Folgen von „Hartz und herzlich“ erstmals Menschen in Hamburg-Mitte. In der aktuellen Episode geraten besonders Andy und Ilse unter Druck.

RTLzwei zeigt derzeit neue Folgen seiner Sozialreportagereihe „Hartz und herzlich“. Erstmals wurde dafür im Bezirk Hamburg-Mitte gedreht, unter anderem auf der Veddel und in Wilhelmsburg. Die Sendung läuft dienstags um 20.15 Uhr und begleitet Menschen, die mit wenig Geld ihren Alltag bestreiten müssen.

In der aktuellen Folge rückt besonders Andy in den Mittelpunkt. Der 59-Jährige lebt von Bürgergeld und verdient sich mit einem Minijob als Hausmeister 160 Euro im Monat dazu. Nach einer Herz-OP kann er nur noch eingeschränkt arbeiten. Im Viertel gilt er als hilfsbereit, erledigt Botengänge für Nachbarn und kümmert sich um Besorgungen. Doch nun hat er selbst ein Problem: Acht Monate lang zahlte er seine Stromabschläge nicht.

Die Forderung beläuft sich auf 761,91 Euro, gezahlt werden muss binnen weniger Tage. „Ich habe Scheiße gebaut“, sagt Andy vor der Kamera. Er habe die Rechnungen „laufen lassen“. Nun droht die Stromabschaltung. Bei rund 500 Euro, die ihm monatlich zum Leben bleiben, ist die Summe kaum aufzubringen.

Daniel investiert derweil viel Zeit und Geld in seine Wellensittiche. Für hochwertiges Futter gibt er lieber „fünf, sechs Euro mehr“ aus. Die Tiere seien „wie meine Babys“, sagt er. Ilse arrangiert sich mit der Leidenschaft ihres Partners, während die Renovierung nur langsam vorankommt.

Neben diesen Geschichten zeigt die Folge weitere Schicksale aus dem Viertel – von Schuldenproblemen bis zu einem überraschenden Jobangebot. Am Dienstag, den 17. Februar, läuft die neue Folge aus Hamburg-Mitte um 20.15 Uhr.

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