Wück beruft Kader
Gwinn kehrt zurück – DFB-Stürmerin trotz Verfahren dabei
29.09.2026 – 14:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einer viermonatigen Sommerpause ist das Frauen-Nationalteam wieder gefordert. Wer alles dabei ist.
Gleich sechs Fußballerinnen aus der englischen Women’s Super League – so viele wie noch nie – hat Bundestrainer Christian Wück für die Heim-Länderspiele gegen Australien und Japan nominiert. Damit reagierte der 53-Jährige auf Wechsel von einigen Topspielerinnen wie die erstmals in die DFB-Auswahl berufene Ex-Leipzigerin Lisa Baum auf die Insel.
Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger vom US-Klub Gotham FC pausiert in Absprache mit dem Trainerteam bei den Tests gegen Australien am 9. Oktober (ab 20.30 Uhr im t-online-Liveticker) in Karlsruhe und gegen Japan am 13. Oktober (17.45 Uhr) in Bremen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund in Frankfurt/Main mit.
Das ist der deutsche Kader:
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Rückkehrerin und Kapitänin Giulia Gwinn führt das 24-köpfige Aufgebot an. Die Außenverteidigerin von Bayern München hatte im Juni bei den erfolgreichen WM-Qualifikationsspielen gegen Norwegen und in Slowenien wegen einer Schulter-Operation gefehlt.
Freigang trotz Verfahren im Aufgebot
Aus England dabei sind Sjoeke Nüsken (FC Chelsea), Lea Schüller (Manchester United), Vivien Endemann (FC Liverpool), die Ex-Leverkusenerin Carlotta Wamser (Manchester City), Selina Cerci (zuvor TSG Hoffenheim) und erstmals die 19-jährige Flügelspielerin Baum (beide FC Arsenal).
Eintracht Frankfurts Kapitänin Laura Freigang steht derweil trotz eines laufenden Disziplinarverfahrens im Kader. DFB-Direktorin Nia Künzer erklärte bei einer Pressekonferenz: „Laura ist spielberechtigt, sie hat mit sportlichen Leistungen überzeugt – deswegen ist sie dabei.“

Gegen Freigang läuft seit Monaten ein Verfahren: Innerhalb von zwölf Monaten soll die 28-Jährige laut Angaben der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) dreimal für eine Dopingkontrolle nicht an dem von ihr angegebenen Ort gewesen sein. Wegen der verpassten Tests droht der 44-maligen Nationalspielerin eine lange Sperre. Der Fall liegt nun beim Deutschen Fußball-Bund, der für das Disziplinarverfahren gegen die Sportlerin verantwortlich ist.